Ratgeber
Grafikkarten allgemein
Die Grafikkarte ist das liebste Kind und Statussymbol aller Computer-Zocker und Gegenstand eines langjährigen Krieges um Marktanteile zwischen den beiden großen Herstellern AMD/ATi und nVidia. Und nachdem AMD im Prozessor-Bereich große Marktanteile an Intel zurückgeben musste, wurden die Preise für die Grafikkarten drastisch gesenkt, damit AMD nicht in den Konkurs rutschen konnte. Alle Kunden haben sich über diese Maßnahme gefreut und belebten den Markt dermaßen durch Neukäufe, dass nVidia langsam mit den Preisen nachzog.
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Ratgeber
AGP-Grafikkarten
Bei den Grafikkarten sind unterschiedliche Schnittstellen, gemeint ist die Verbindung von Karte mit dem Mainboard, im Handel erhältlich. Welche Schnittstelle genutzt werden kann, hängt primär vom Alter des PCs ab. Rechner mit Baujahr vor 1997 (ja, die gibt es immer noch) wurden mit PCI-Steckplätzen bestückt und Grafikkarten dieser Bauart sind nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich.
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Ratgeber
PCI-Express-Grafikkarten
PCI-Express (PCIe) Steckplätze können wesentlich mehr Daten pro Sekunde transportieren als herkömmliche Schnittstellen. Hier findet eine serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung statt, die in der vorliegenden Version PCIe 2.0 bis zu 500 MByte/s pro Lane (Leitungsbahn)bewältigen kann. Bei einer derartigen Verbindung spricht man von PCIe x1 – durch Bündelung der Lanes, die sich bis x32 steigern lässt, kommt es zu den entsprechend hohen Werten des Datentransports. PCIe 3.0 ist bereits in Planung und soll den Datentransfer pro Lane noch einmal verdoppeln. Mainboard-Hersteller weisen die Zuordnungen der PCIe-Slots jeweils aus und wer an eine Bündelung zweier oder mehr Grafikkarten denkt, sollte mindestens zwei x16-Slots auf dem Mainboard haben.
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Ratgeber
Grafikkarten-Kühlung
Alle Grafik-Chips müssen irgendwie gekühlt werden, da die Verlustwärme je nach Leistung entsprechend hoch sein kann. Ungekühlt erreichen sie innerhalb kürzester zeit Temperaturen jenseits der 100 Grad Celsius und sterben meist den vorzeitigen Hitzetod. Grafikkarten mit einer geringen Leistungsaufnahme können sogar passiv gekühlt werden und eignen sich besonders für HTPCs (Wohnzimmer-PCs). Durch guten Kontakt der Kühllamellen mit dem Grafik-Chip, oft auch mit dem Grafik-Speicher, wird die Wärme direkt in das Gehäuse abgeleitet. Gerade bei diesen Systemen sollte aber auf eine ordentliche Durchlüftung des Gehäuses geachtet werden.
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Ratgeber
Grafikkarten-Einkaufsführer
Ob man sich für nVidia oder ATi entscheidet bleibt eine reine Glaubensfrage und den Vorlieben des Users überlassen. Vor der Kaufentscheidung stehen immer die beiden Fragen: Für welchen Anwendungsbereich oder Spiele wird die Grafikkarte gebraucht und wieviel Geld steht zur Verfügung? Für Multimedia-Anwendungen im Wohnzimmer reicht eine lautlose GeForce GT430 von für rund 70 Euro vollkommen aus. Selbst einfache Strategiespiele lassen sich noch mit guter Geschwindigkeit spielen. Den interessantesten und auch größten Bereich bilden die Mittelklasse-Grafikkarten mit einer Preisspanne von 100 Euro bis 175 Euro.
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Ratgeber Grafikkarte
Cloud-Gaming in den Startlöchern
Das Ende der 3D-Grafikkarten naht, da Cloud-Computing den gigantischen Spielemarkt für sich entdeckt hat. In den USA entstehen bereits riesige Serverfarmen, die auf nichts anderes ausgelegt sind, als Video-Streams mit Spieledaten zu senden. Diese sind bereits in Bild und Ton so aufbereitet, dass der Client (Spiele-PC zu Hause) nur noch die fertigen Daten anzeigt. Somit ist keine 3D-Grafikkarte mehr erforderlich, um ein Cloud-Spiel in beinahe vollem Umfang zu spielen.
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