Kaufberatung Festplatte

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Flash-Laufwerke für alle erschwinglich

Dank der großen Nachfrage im professionellen IT-Bereich und bei jenen Usern, die Performance im PC bevorzugen, sind die Preise bis Mitte 2011 drastisch gesunken. Jeder der über die Anschaffung eines dieser schnellen Laufwerke nachdenkt, sollte sich in Bewusstsein holen, dass Kapazitäten von 40GByte oder 60 GByte zwar erschwinglich sind, aber nicht die Performance bieten wie Laufwerke mit rund 100 GByte. Auch wenn die Kleinen als Systemlaufwerk mit Windows 7 vollkommen ausreichend dimensioniert sind und der Vorteil gegenüber einer konventionellen Festplatte subjektiv spürbar ist, kann man mit einer größeren Platte bis 50 Prozent schnellere Datentransfers durchführen.
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Festplatten allgemein

Bauform
Bei den Festplatten, die uns als Massenspeicher dienen, unterscheiden wir primär zwischen internen und externen Platten Der nächste Unterschied wird durch die Baugröße festgelegt: 3,5 Zoll Festplatten findet man in Desktop-PCs und Servern als Standard-Platte, 2,5 Zoll sind typische Vertreter in Notebooks und anderen mobilen Computern, die ebenfalls mit 1,8 Zoll Platten bestückt sein können. Eher Seltenheitswert hat das 1 Zoll Format, welches sich allein wegen der hohen Kosten bei zu geringer Kapazität nicht durchsetzen konnte.
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Interne Festplatten

125995 Die drei Hauptkriterien beim Festplattenkauf sind erstens die Gesamtkapazität, zweitens die Umdrehungszahl und drittens die Pufferungsgröße. Neuere Feature sind Stromsparfunktionen (Eco-Platten) und Hardwareverschlüsselung. Man geht hier von SATA-Festplatten aus, da diese zur Zeit den Standard in PCs bilden. Da sich Festplatten schneller füllen als man denkt, sollte man gleich eine großzügige Ausstattung wählen und erst gar nicht unter einem Terabyte (1024 GByte) anfangen - inzwischen haben sich auch die äußerst günstigen 2 TByte Festplatten etablieren können. Gerade diese Plattengröße bietet einerseits das beste Preis-Leistungsverhältnis -
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Externe Festplatten

platiBeim Kauf einer externen Festplatte sollte man sich vorher über die Baugröße Gedanken machen, denn wenn man viel unterwegs ist, macht es wenig Sinn eine sperrige und schwere 3,5 Zoll Platte mitzuschleppen. Die Hersteller haben den Trend erkannt, dass mit den kleinen elektronischen Mitbringseln auch gerne angegeben wird und bieten gerade bei den kleinen Festplatten die elegantesten und schrillsten Gehäuse an. Da die meisten kleinen Platten langsam drehend sind (4.200 bis 5.400 Umdrehungen), spielt die Temperaturentwicklung keine so große Rolle und die Designer können sich entsprechend austoben. Wegen der erhöhten Mobilität sollte man jedoch auch ein Auge auf die Robustheit werfen, denn schnell ist eine scheckkartengroße Platte mal aus der Hemdtasche gerutscht und auf den harten Boden gefallen.
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USB 3.0


Preise, Verfügbarkeit und Marktsituation

usb 3 platteWährend derzeit in rascher Folge externe Festplatten auf den Markt kommen, ist das Angebot an USB-fähigen Mainboards beziehungsweise Rechnern/Notebooks inzwischen angepasst und 3.0 zur Standardaustattung erhoben worden. Einige Hersteller bieten auch die Möglichkeit zur Aufrüstung älterer PCs durch 3.0-Erweiterungskarten für PCI-Express-2.0 (Obacht: nicht 1.0!) oder im Falle eines Notebooks mit einer 3.0-Express-Card an. Die Preise dafür pendeln sich auf 30 bis 40 Euro ein. USB-3.0-Geräte wiederum liegen preislich momentan kaum noch über ihren 2.0-Kollegen und sind wegen der Abwärtskompatibilität der bessere Kauf
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SuperSpeed-Datenübertragung mit USB 3.0

Spätestens 2011 soll USB 3.0 der neue Standard für die Datenübertragung zwischen einem Rechner und einem externen Gerät werden. Größter Vorteil ist die um den Faktor Zehn gestiegene Datentransferrate: Sind über USB 2.0 (nur theoretisch) 480 MBit/s möglich, erreicht USB 3.0 im sogenannten „SuperSpeed“-Modus bis zu 5000 MBit/s. Der Zuwachs kommt vor allem den von USB 2.0 regelrecht ausgebremsten externen Speichergeräten zugute. Obwohl nämlich Übertragungsraten von 120 MB/s möglich wären, ist über das 2.0-Nadelöhr bei maximal 31 bis 35 MB/s Schluss.
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Vorsicht Tempofallen

Gut 18 Monate nach Einführung des USB 3.0-Standards hat sich dieser bei den Mainboard-Herstellern als Selbstverständlichkeit durchgesetzt und selbst Mittelklasse-Notebooks weisen seit einiger Zeit zumindest einen dieser Ports auf. Trotz des theoretischen Wertes von 625 MByte/s sollte man ein paar Dinge beachten, damit die Enttäuschung nicht zu selbst verursachtem Leid wird. Zuerst sollte man von dem genannten Wert gut ein Drittel abziehen, da diese für Kommunikationszwecke der Hardware genutzt wird. Realistisch kommt man jetzt auf den vier- bis fünfmal so flotten Datendurchsatz wie bei USB 2.0 – aber die Einschränkungen nehmen kein Ende.
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Ratgeber SSD


Der Super-Speicher kommt

Schnelle PCs und Server leiden oft unter den relativ lahmen Festplatten und können ihr Performance-Potential nicht so recht entfalten. Trotz immer höher werdender Schreibdichte der Platten, sind ihnen physikalische Grenzen gesetzt, die allein durch die Mechanik bestimmt sind. Die Solid State Drives, kurz SSD, kennen diese Probleme nicht, da sie aus reinen Nand-Flash-Bausteinen bestehen, die man von USB-Sticks her kennt. Der Preisverfall und die stete Weiterentwicklung der Module sorgten dafür, dass früher unbezahlbare State-of-the-Art Massenspeicher sogar in Privat-Rechnern und Notebooks zu finden sind.
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Ratgeber SSD


Schnell, aber pflegeintensiv

Die Performance-Vorteile der SSDs werden nicht lange halten, wenn man sich nicht entsprechend um die Pflege der kleinen Festplatten kümmert. Mit anderen Worten: je länger man eine SSD nutzt, desto langsamer wird sie. Das liegt daran, dass die Daten nicht sektorweise wie bei konventionellen Festplatten überschrieben werden können. Die mit Daten gefüllten Zellen lassen sich nur blockweise löschen, was unter Umständen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Ein weiterer Hemmschuh ist die Blockfragemntierung, die durch die mehrkanalige Einspeisung der Daten auf unterschiedlichen Chips entsteht. Dagegen hilft nur das Garbage Collecting, das selbständig die Daten umsortiert, um für möglichst viele leere Blöcke zu sorgen.
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PCI-Express Schnittstelle

Mit USB 3.0 und Intels Thunderbolt als sehr schnelle externe Schnittstellen für Festplatten und Speichermedien aller Art geht die Entwicklung in puncto Performance rasant weiter und macht auch vor den internen Platten nicht halt. SATA2 mit seinen 3 GBit/s hatte schon eine gute Geschwindigkeit zu bieten und wird jetzt mit dem neuen SATA3 6GBit/s auf fast allen Mainboards ergänzt. Die passenden konventionellen Festplatten können jedoch nie die Grenzen des möglichen Datentransfers erreichen. SSDs (Solid State Drive) sind durch ihre neuen SandForce-Controller durchaus in der Lage, SATA3 in die Knie zu zwingen, insbesondere wenn die Platten im RAID0-Verbund geschaltet sind. Eine SSD an einer PCI-Express-Schnittstelle zu nutzen, bringt jedoch ganz andere Möglichkeiten.
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