Munition

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Federal Premium Ammunition .30-06 Nosler AccuBond Vital-Shok
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Federal Premium Ammunition .30-06 Nosler AccuBond Vital-Shok

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... kontrollierte Expansion (vier scharfkantige Fahnen), hohes Restgewicht, hohe Eindringtiefe und markanter Wundkanal.  …“

 
Remington Arms .30-06 Premier Core-Lokt Ultra Bonded PSP
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Remington Arms .30-06 Premier Core-Lokt Ultra Bonded PSP

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Restgewicht etwa 90 Prozent, dadurch gute Tiefenwirkung. Allroundgeschoss. ...“

 
RWS Munition .30-06 Silver Selection EVO
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RWS Munition .30-06 Silver Selection EVO

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Dieses gebondete Deformationsgeschoss mit hohem Restgewicht und hoher Eindringtiefe ist brauchbar für alles  …“

 
 
Brenneke .30-06 TOG (Torpedo-Optimal-Geschoss)
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Brenneke .30-06 TOG (Torpedo-Optimal-Geschoss)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... ordentliche Präzision und gute Weitschusseigenschaften ... fast immer Ausschuss und Schweißfährte; geringe Wildbretzerstörung und kaum Hämatombildung. ...“

 
Federal Premium Ammunition .30-06 Barnes Triple-Shock X Bullet Vital-Shok
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Federal Premium Ammunition .30-06 Barnes Triple-Shock X Bullet Vital-Shok

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Geschoss mit relativ hoher Eigenpräzision. Die damit geladene Federal-Patrone gilt als ‚Weitschusspatrone‘. ...“

 
Sako .30-06 Hammerhead (11,7g)
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Sako .30-06 Hammerhead (11,7g)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Die Bleispitze überragt den Mantel nur wenig, dadurch entstehen kaum Beschädigungen der Spitze. Für alle europäischen  …“

 
Blaser Jagdwaffen .30-06 CDP
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Blaser Jagdwaffen .30-06 CDP

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Dieses Geschoss vereint hohe Schockwirkung mit geringer Wildbretentwertung bei starkem wie bei schwachem Wild.  …“

 
Brenneke .30-06 TUG nature
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Brenneke .30-06 TUG nature

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... bietet dem Jäger Schnitthaar, Schweiß, Ausschuss sowie hohe Präzision und zuverlässige Wirkung - ein jagdlich  …“

 
Sako .30-06 Super Hammerhead
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Sako .30-06 Super Hammerhead

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Ergebnis: verzögerte, aber kontrollierte Deformation und hohes Restgewicht. Besonders für starkes Wild geeignet. Relativ wildbretschonende Patrone. ...“

 
RWS Munition .30-06 HMK
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RWS Munition .30-06 HMK

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Das H-Mantelgeschoss spricht auch auf große Distanzen an, gibt rasch viel Energie an den Wildkörper ab und liefert fast stets Ausschuss. ... “

 
 
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Winchester .30-06 Supreme Ballistic Silvertip

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Dieses moderne Deformationsgeschoss mit Kunststoffspitze und Bootsheck zeichnen hohe Eigenpräzision und extrem  …“

 
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LFB - Labor für Ballistik .30-06 SM TMS HP

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Restgewicht beträgt nahezu 100 Prozent. Hohe Richtungsstabilität im Wildkörper und ebensolche Eindringtiefe  …“

 
Brenneke TUG (Torpedo-Universal-Geschoss)
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Brenneke TUG (Torpedo-Universal-Geschoss)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... taugt für alle Wildarten weltweit, besonders jedoch für schweres Wild. ... Der kupfer-/nickelplattierte Geschossmantel  …“

 
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Norma Precision Nosler Ballistic Tip

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Im Ziel schnelle Expansion, dadurch geringes Restgewicht. Bei starkem Wild nicht immer Ausschuss. ...“

 
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Winchester .30-06 Supreme Elite XP3

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Dieses Geschoss verbindet hervorragende Eigenpräzision mit hoher Eindringtiefe und - dank Polycarbonatspitze  …“

 
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Winchester .30-06 Supreme Nosler E-Trip

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„... Dieses neue bleifreie Geschoss mit Polymerspitze taugt für mittelschweres und schweres Wild auf alle üblichen Schussentfernungen. ...“

 
.300 WSM Super Hammerhead (11,7 g)
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Sako .300 WSM Super Hammerhead (11,7g)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 2/2012

„Das Sako ‚Super Hammerhead‘ beeindruckte im Test durch gute Stoppwirkung, Präzision, akzeptable Wildbretverluste  …“

 
.300 Win. Mag. Super Hammerhead (11,7 g)
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Sako .300 Win. Mag. Super Hammerhead (11,7g)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 2/2012

„Gute Präzision und geringe Wildbretentwertung zeichnen die Sako ‚Super Hammerhead‘ aus. Die Patrone entwickelt  …“

 
.300 Win. Mag. Oryx (180 gr)
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Norma Precision .300 Win. Mag. Oryx (180gr)

Büchsenpatronen; Neuester Test: 2/2012

„Bei guter Stoppwirkung hat sich die Norma ‚Oryx‘ als präzise und zuverlässig Pirschzeichen liefernde Laborierung  …“

 
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Geco .30-06 Teilmantel

Büchsenpatronen; Neuester Test: 9/2010

„Von Alljagd ins Rennen geschickt: die preiswerte Geco-Patrone mit klassischem Teilmantel-Rundkopfgeschoss, das  …“

 
Neuester Test: 16.02.2012
 

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Produktwissen und weitere Tests zu Munition

Jetzt an morgen denken Jäger Nr. 3 (März 2012) - Nach der Drückjagdsaison ist vor der Drückjagdsaison: Bereits im Herbst wird der Bundesforst bleifreie Munition vorschreiben. Nutzen Sie daher die jagdfreie Zeit, um Ihre Büchse neu einzuschießen. Hier ein Leitfaden für den richtigen Patronenkauf.

Schießen wie ein Weltmeister Jäger Nr. 3 (März 2012) -  wieder Bequemlichkeit vor Perfektion. Viel entscheidender ist die Position des linken Ellbogens. "Man sieht häufig, dass der zu weit außen aufgesetzt wird, dann wird die Sache wackelig." Luck rückt den Arm fast unter die Büchse, um sie wie mit einem Einbein zu stabilisieren. Nun stellt er das variable Zielfernrohr auf acht- bis zehnfache Vergrößerung: "Höher lieber nicht, da sich jede kleine Bewegung sonst in der Abweichung potenziert." Beim Zielen in der ungewohnten Liegestellung kommen viele

Kleine Kaliber für große Beute Jäger Nr. 1 (Januar 2012) -  und auf den Schwarten der erlegten Dachse war es manchmal schwierig, überhaupt irgendein Schusszeichen zu finden. .204 Ruger Magnum Die von Hornady sowie Ruger entwickelte Zentralfeuer-Gewehrpatrone .204 Ruger Magnum war zum Zeitpunkt ihrer Einführung im Jahr 2004 die schnellste unter aller kommerziell hergestellter Munition und gleichzeitig die einzige industriell gefertigte Patrone im Kaliber .204 (5 mm). Als ihre Basis gilt die .222 Remington Magnum. In den USA gewinnt die .204 Ruger

Der Schnee, dein Freund und Helfer Jäger Nr. 1 (Januar 2012) -  ergeben, da wir Menschen hauptsächlich auf optische Reize reagieren. Für mich gibt es kaum ein intensiveres und spannenderes Jagderlebnis. Bei perfektem Verlauf wird man entweder einen ruhigen Schuss auf vertrautes Wild anbringen können oder aber ein völlig verdutztes Schwein aus seinem Schlaf reißen - ein solches blufft meist kurz und verhofft dann sofort, um schlaftrunken überhaupt erst einmal die Lage zu sondieren. Schließlich lässt sich etwa ein halbstarker Überläufer

Alles im Griff Jäger Nr. 3 (März 2012) -  sie ein Mal mit einem nebelfeuchten Lappen abzuwischen. Wenn die Farbe etwas verblasst ist, einfach Kunststoffpflege auftragen, bewährt hat sich hier Armor All. Und wenn mal ein Kratzer als Erinnerung an eine Jagd den Schaft ziert, hilft ein kurzer Strich mit einem farblich passenden Textmarker. Die Kunststoffqualität ist mittlerweile so hochwertig, dass der Schaft notfalls auch als Paddel herhalten kann.

Erst die Ranz und dann? Jäger Nr. 2 (Februar 2012) -  der Jungfüchse im Unterschied zu Altfüchsen auch nach der Ranz ungebrochen hoch ist. Während die alten Haudegen ortsstabil innerhalb ihres Streifgebiets patrouillieren und ihren Aktionsraum wieder auf das alte Maß einschrumpfen, marschieren die Jungspunde auf der Suche nach freien Streifgebieten weiter durch die Landschaft. Dies gilt ebenso für junge Fähen, auch sie müssen nach freien Streifgebieten

Viel Frass viel Mutterglück Jäger Nr. 2 (Februar 2012) -  bis April gefrischt (Gethöffer 2005, Cellina 2009, Sodeikat et al. 2010, Keuling et al. 2011). Das bedeutet, dass die Hauptrauschzeit von Oktober bis Dezember stattfindet (wir erinnern uns an unseren Jagdkurs: Tragzeit drei Monate, drei Wochen, drei Tage). Je nach Region ist dieser Zeitraum etwas früher oder später, was insbesondere durch klimatische Gegebenheiten bedingt ist (siehe Abbildung 2). Behauptung 1: Gefrischt wird das ganze Jahr Gibt es denn nun wirklich Frischlinge zu

Selbst ist der Waidmann Jäger Nr. 3 (März 2012) -  die Richtung einigermaßen, wird eine erste Gruppe geschossen. Immer Gruppen schießen! Der häufigste Fehler beim Einschießen ist, einzelnen Einschlägen hinterherzustellen. Das ist blanker Unsinn. Allein die Munition weist Treffpunktabweichungen von guten zwei bis hin zu billigen zehn Zentimeter (je nach Qualität) auf. Damit der Schießstandbesuch also nicht zur reinen Lotterie wird, müssen pro Zielfernrohreinstellung Gruppen von mindestens drei, besser von fünf

Jenseits von Afrika Jäger 3/2011 - Gedacht ist die jüngste Version der Mauser 03 für die Großwildjagd in Afrika. Mit dem neuen Kaliber .338 Blaser Magnum muss sich die Büchse aber zuerst im kalten deutschen Winter beweisen. Testumfeld: Im Test befand sich ein Jagdgewehr in Verbindung mit Munition.

Generationswechsel WILD UND HUND 4/2012 - Der bewährte Klassiker, die .300 Win. Mag. verliert zunehmend Marktanteile an die ‚kurze‘ .300 WSM. König oder Kronprinz? CLAUDIA ELBING und MICHAEL SCHMID haben die beiden Konkurrenten auf dem Schießstand und im Jagdbetrieb getestet. Testumfeld: Im Test befanden sich vier Geschosse, darunter zwei des Kalibers .300 Win. Mag sowie zwei Geschosse des Kalibers .300 WSM. Sie wurden mit 30 bis 33 von jeweils 40 möglichen Punkten bewertet. Als Kriterien dienten das Preis-/Leistungsverhältnis sowie die Ergebnisse vom Schießstand (Präzision, Außenballistik, Zielballistik/Telefonbuch-Beschuss). Des Weiteren wurde jeweils die Praxis (Stoppwirkung, Wildbretentwertung, Ausschuss/Pirschzeichen) an Schalenwild mit einem Gewicht von unter sowie über 25 kg getestet.

Eine für alles? Jäger 10/2010 - Sie ist die weltweit meisteingesetzte Jagdpatrone, die .30-06 Springfield. Grund genug also, mit ihr einen Patronentest durchzuführen. Aus der Vielfalt der Laborierungen wurden einige gebräuchliche ausgesucht und auf dem Schießstand und zum größten Teil auch im Revier erprobt. Hier das Ergebnis. Testumfeld: Im Test waren 34 Jagdpatronen.

42 x 2,7“ - Kaliber 12/65 bis 12/70 Jäger 7/2009 - Umfangreiche und aufwändige amerikanische Untersuchungen belegen, dass besonders für Enten und anderes Flugwild dieser Größenordnung (z.B. Fasane) 2,7 mm-Schrote den besten Jagderfolg bringen. Deshalb entschloss sich Ihr JÄGER, einen großen 2,7 mm-Schrotpatronentest durchzuführen. Hier das Ergebnis. Testumfeld: Getestet wurden 25 Bleischrotpatronen mit den Bewertungen 4 x „sehr gut“, 9 x „gut bis sehr gut“ und 12 x „gut“. Testkriterium war Gleichmäßigkeit der Deckung.

Teure Ente? Jäger 11/2009 - Wohlweislich bietet RUAG die Schrotpatrone ‚Rottweil Ultimate‘ in Fünferpackungen an, kostet doch jede 12/70er Patrone rund 3,- Euro - 14,90,- Euro für eine Packung schieben sich leichter über die Ladentheke als 29,80 Euro. Eine Fünferpackung der Ultimate-Magnumpatrone 12/76 kommt sogar auf 16,90 Euro. Lohnt sich dieser horrende Preis für den schrotschießenden Jäger?

42 x 2,7“ - Kaliber 20/76 Jäger 7/2009 - Testumfeld: Getestet wurden zwei Bleischrotpatronen mit den Bewertungen 1 x „sehr gut“ und 1 x „gut“. Testkriterium war Gleichmäßigkeit der Deckung.

42 x 2,7“ - Kaliber 20/67,5 und 20/70 Jäger 7/2009 - Testumfeld: Getestet wurden sechs Bleischrotpatronen mit den Bewertungen 1 x „sehr gut“, 1 x „gut bis sehr gut“ und 4 x „gut“. Testkriterium war Gleichmäßigkeit der Deckung.

42 x 2,7“ - Kaliber 16/67 und 16/70 Jäger 7/2009 - Testumfeld: Getestet wurden sechs Bleischrotpatronen mit den Bewertungen 1 x „sehr gut“ und 5 x „gut bis sehr gut“. Testkriterium war Gleichmäßigkeit der Deckung.

42 x 2,7“ - Kaliber 12/76 Jäger 7/2009 - Testumfeld: Getestet wurden drei Bleischrotpatronen mit den Bewertungen 1 x „sehr gut“, 1 x „gut bis sehr gut“ und 1 x „gut“. Testkriterium war Gleichmäßigkeit der Deckung.

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Bei der Wahl der passenden Jagdmunition ist das Geschoss selbst entscheidender als Kaliber oder Hülse/Pulverraum. Ein Universalgeschoss gibt es nicht, jedoch gelten das Kupferjagdgeschoss und das Jaguargeschoss als sehr vielseitig. Einfache Teilmantelgeschosse dagegen deformieren teilweise zu stark, Vollmantelgeschosse wiederum besitzen weniger Stoppwirkung.


Immer wieder trifft man auf den Irrglauben, Geschossmasse und insbesondere Kaliber wären entscheidend für die Zielwirkung einer Munition. Doch tatsächlich spielen bei der Zielwirkung jede Menge Faktoren eine Rolle, darunter neben der Geschossmasse auch das Geschossmaterial, Geschossform und -aufbau, die Geschossgeschwindigkeit, und die Splitterwirkung. Tatsächlich gelten die meisten hierzulande erhältlichen Jagdkaliber als effektiv genug gegen alle Arten hiesigen Wildes. Die Auswahl reicht von WIN.308 (militärisch 7,62x51 NATO) über 7x64 sowie 7x64R, .30-06, .300 WSM, 9,3x62, bis hin zur 8x68S-Magnumpatrone. Lediglich bei Großwild aus Afrika, den sogenannten „Big Five“ sind größere Kaliber sinnvoll, um entsprechende Sicherheitsreserven zu besitzen. Doch tatsächlich ist unter allen genannten Faktoren der Aufbau des Geschosses besonders entscheidend. Denn wie sich dieses im Ziel verhält, entscheidet maßgeblich über die Trefferwirkung. Hier gibt es leider – anders als beim Kaliber – keine allgemein gültige Aussage. Ein Universalgeschoss für alle Wildarten gibt es schlicht nicht. Jedoch gelten moderne Kupferjagdgeschosse mit Hohlspitze sowie sogenannte Jaguar-Geschosse als recht vielseitig. Sie sind massiv genug, um beim Mitziehen im Wald auch Hindernisse wie Blattwerk und dünnere Äste zu durchschlagen, ohne dass sich das Geschoss bereits verformt oder gar die Richtung verändert. Die Hohlspitze pilzt im Ziel kontrolliert auf und zerlegt sich in größere Einzelkomponenten, die einen großen Wundkanal sowie eine hohe Schockwirkung erzeugen und jede für sich genügend Energie besitzen, um in der Regel einen sauberen Ausschuss auch bei größerem Wild zu ermöglichen. Einfachere und preiswerte Teilmantelgeschosse sind dagegen nicht empfehlenswert: Sie zerlegen sich im Ziel meist unkontrolliert in sehr viele kleine Fragmente mit wenig Eigenenergie. Dadurch minimiert sich der Ausschuss, zudem bleibt die Wirkung oberflächig. Bei kleinem Wild reicht dies aufgrund der erwähnten Schockwirkung vollkommen aus, bei großem Wild ist aber eine Flucht unter Adrenalin wahrscheinlich. Vollmantelgeschosse wiederum sorgen zwar für einen sicheren Ausschuss und sind extrem richtungsstabil (selbst bei stärkeren Hindernissen), geben aber nur wenig Energie an den Körper ab. Auch hier ist eine Flucht wahrscheinlich, bei ungenauen Treffern sogar von kleinem Wild. Sie sind daher keinesfalls zu empfehlen. Alle diese Munitionstypen gibt es übrigens nicht nur für Büchsen, sondern auch für Flinten – sogenannte Laufgeschosse. Üblicherweise werden dort aber auf der Jagd nur Schrotgeschosse eingesetzt. Hierbei gilt: Viel hilft nicht viel! Für die Niederwildjagd wird Schrot mit einem Kugeldurchmesser von maximal 3,0 Millimetern empfohlen, bei der Verwendung von Stahl- statt Bleischrot etwas mehr. Größeres Schrot bringt keine erhöhte Wirkung, stattdessen empfehlen erfahrene Jäger lieber Patronen mit größerer Schrotmenge.