Trockner: Der Energieverbrauch

Foto: eriwst / Quelle: flickr.com

Foto: eriwst / Quelle: flickr.com

Wäschetrockner gehören zu den Energiefressern des Haushalts, sollten dementsprechend mit Bedacht gekauft und eingesetzt werden. Beim Stromverbrauch gibt es enorme Unterschiede, eigentlich gibt es sogar bei keinem anderen Haushaltsgerät so große Differenzen. Denn es gibt Trockner der Energieeffizienzklasse C, aber auch schon Modelle der Energieeffizienzklasse A++, die den Energieverbrauch gegenüber der Klasse A noch einmal halbieren. Bei diesen Geräten, die leider noch rar sind, handelt es sich um Kondenstrockner mit Wärmepumpentechnik, die allerdings einen hohen Anschaffungspreis haben.

Die meisten Geräte auf dem Markt trocknen nur in der Energieeffizienzklasse C. Nur wenige schaffen es in die Klassen B und Klasse A. Ein C-Gerät verbraucht dabei fast doppelt so viel Energie wie ein Gerät der Klasse A. Bei den Wärmepumpentrocknern wird die benötigte Wärme aus dem laufenden Betrieb der Maschine selbst entnommen, was ein teures Aufheizen durch Heizstäbe vermeidet. Mit der Energieeffizienzklasse A++ sind sie also bis zu viermal so sparsam wie ältere C-Modelle. Es liegt auf der Hand, dass die Einsparungen über die Jahre gesehen bei den aktuellen und künftig sicherlich noch höheren Strompreisen enorm ausfallen. Insofern lohnt sich ein Griff zum teuren Wärmepumpengerät.

Beeinflusst wird der Energieverbrauch durch die Trocknungstechnik, die Programme und natürlich den Trocknungsgrad der Wäsche. Dieser ist abhängig von der Schleuderleistung der Waschmaschine. Wird die Wäsche auf hohen Touren geschleudert, enthält sie nur noch einen geringen Anteil an Restfeuchtigkeit. Somit dauert das Trocknen kürzer. Auch Sensoren können den Verbrauch positiv beeinflussen. Sie messen den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und schalten den Trockner automatisch aus, sobald die Wäsche trocken ist. So kann eine Übertrocknung vermieden werden, die nicht nur den Fasern, sonder auch dem Geldbeutel schadet. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass die Maschine nicht zu groß ist, denn nur teilweise gefüllt arbeitet der Trockner ungleich ineffizienter. Einige Geräte besitzen mittlerweile Beladungssensoren, welche die Füllmenge erkennen und das Trockenprogramm darauf abgleichen können. Sie sind ideal für Familien, bei denen stark unterschiedliche Wäschemengen anfallen.