Waschmaschinen: Besser schleudern, schneller trocken

Ratgeber WaschmaschinenUm die Trockenzeit der Wäsche zu verkürzen, sollte die Waschmaschine die Wäsche bereits gut geschleudert ausgeben. Wie 'trocken' die Maschine schleudert, können Sie an der Schleuderwirkungsklasse ablesen. Auch die befindet sich auf dem EU-Label und sagt aus, wie trocken oder wie feucht die Wäsche aus der Waschmaschine kommt. Sie wird ebenfalls als Buchstabe von A bis G angegeben, wobei A wieder auf ein sehr gutes Ergebnis hinweist und G auf ein schlechtes. Die meisten Maschinen schleudern mit der Schleuderwirkungsklasse B.

Zusätzlich geben die Hersteller die Schleuderzahlen an. Diese wird in Umdrehungen pro Minute (U/Min) angegeben und beträgt meist zwischen 1.000 und 1.800 U/Min. Bei den meisten Geräten kann zwischen mehreren Umdrehungszahlen gewählt werden. Viele Geräte können Empfindliches auch ohne Schleudergang waschen. 1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute genügen in der Regel, für nahezu schranktrocken geschleuderte Wäsche sind aber höhere Zahlen sinnvoll. Auch wenn die Wäsche nach dem Waschen im Trockner getrocknet werden soll, sind höhere Schleuderzahlen ratsam. So muss der Wäschetrockner weniger Energie aufwenden und schont den Geldbeutel. Ein weiterer Indikator ist der Entwässerungsgrad. Die Prozentzahl gibt an, wieviel Wasser sich nach dem Schleudern in der Wäsche befindet. Und wichtig zu wissen: Eine höhere Schleuderzahl bedeutet auch stärkeres Knittern der Wäsche.