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Ratgeber

Ratgeber zu A+++ Waschmaschinen

Ein genauerer Blick ist sinnvoll

Samsung WW 9000Die Entwicklung bei den Waschmaschinen ist im Sturmschritt erfolgt: Der Energiebedarf ist geradezu dramatisch eingebrochen, noch stärker als bei anderen Haushaltsgroßgeräten. Das EU-Label für die Energieeffizienz ist durch diese Entwicklung bereits wieder ad absurdum geführt worden. Es umfasst eigentlich die Energieeffizienzklassen A bis G, doch gab es im Grunde von Anfang an keine Maschine, die schlechter als A positioniert war. Also wurden die Klassen A+, A++ und A+++ eingeführt.

Selbst die Einsteigerklasse schafft es heute bis A+++
Doch auch die sind längst nicht mehr ausreichend. Denn Tatsache ist, dass nahezu jede seit 2013 vorgestellte Maschine sich in der besten Energieeffizienzklasse A+++ wiederfindet. Und das gilt keinesfalls nur für die Geräte der gehobenen Preisklasse, sondern auch für die einfacheren Einsteigermodelle. Ganz selten mogelt sich hier noch ein Modell mit A++ hinein, doch insgesamt betrachtet macht der Preis keinen Unterschied mehr. Einfachere Geräte zeichnen sich eher durch eine Reduzierung ihrer Ausstattung aus oder ziehen verstärkt Wasser.

Ein Blick auf die tatsächlichen Verbrauchswerte ist hilfreich
Wer eine Waschmaschine hinsichtlich ihres Energieverbrauchs wirklich einschätzen können will, darf sich daher nicht einfach nur auf die Angabe dieses einen Codebuchstaben beschränken. Dann muss wohl oder übel doch genauer auf den Stromverbrauch geguckt werden. Aktuell verbrauchen gute Maschinen Werte um 170 bis 200 kWh je Jahr, bei Zuladungen von 8 Kilogramm Wäsche. Doch es geht noch weitaus sparsamer. Die Topmodelle schaffen es bis hinunter auf 100 kWh, womit der Grenzwert der Klasse A+++ um 50 Prozent unterschritten wird.

Mancher Hersteller hilft mit Prozentangaben
Die Hersteller sind sich dieses Dilemmas natürlich bewusst. Wie sollen sie ihre Produkte bewerben, wenn mittlerweile selbst Geräte aus dem Billigsegment ein A+++ auf ihr Gehäuse pappen dürfen? Und so sind einige Anbieter dazu übergegangen, das Unterschreiten des Grenzwerts offen anzugeben – zumindest in ihrer Produktwerbung, wenn schon nicht auf dem Energiesiegel. Und so findet man immer öfter Angaben wie „A+++ -30%“ oder „A+++ -60 Prozent“. Auch an diesen Angaben kann man sich als Käufer gut orientieren.