Die Anschaffung des Vitodens 300-W von Viessmann kann ordentlich ins Geld gehen. Als Gegenwert bekommt man aber einen hocheffizienten Gasheizkessel, der das Erdgas sehr gut in Heizwärme verwandelt. Überzeugen kann auch die nutzerfreundliche Bedienung. Der Sieger eines Vergleichstests der Stiftung Warentest punktet zudem mit einer schadstoffarmen, umweltfreundlichen Verbrennung und einer sehr guten Verarbeitung des Geräts.
Sehr umweltfreundlich arbeitet der Brötje-Kessel Ecotherm Plus WGB-S 17/20E. Beim Verbrennen des Gases entstehen nur sehr wenige Schadstoffe und die Energie wird effizient in Wärme verwandelt. Der widerstandsfähige und stabil wirkende Gasheizkessel lässt sich super bedienen und ist zudem bequem zu warten. Mit einer Höhe von 1,93 m passt der Speicher jedoch nicht in jeden Heizkeller.
Relativ verlustfrei wird die Energie in Wärme umgewandelt. Hier überzeugt vor allem die Warmwasserbereitung. Die sehr effiziente Pumpe und der Ventilator halten sich dabei im Stromverbrauch sehr zurück. Durch seine kompakte Bauweise ist der Gasheizkessel sowohl flexibel in der Installation als auch sehr wartungsfreundlich. An kleinen Details kann der Hersteller aber noch feilen.
Junker Gasheizkessel arbeitet sehr effizient und wandelt das Erdgas ergiebig in Wärme um. Die Bedienung gestaltet sich recht einfach. Sollte es jedoch zu Wartungsarbeiten kommen, dann ist die Handhabung etwas schwieriger. Vermisst wird eine untere Abdeckung am Kessel, da hier elektrische Leitungen offen liegen. Durch seine Größe (insbesondere in der Höhe) passt er nicht in jeden Keller.
Mit effizienten Heizleistungen und einer schadstoffarmen Verbrennung kann der Gasbrennwertkessel von Weißhaupt punkten. Der robuste Kessel ist mit großer Sorgfalt verarbeitet worden. Nur einige Kleinigkeiten könnten noch verbessert werden. Trotz der eher dürftigen Betriebsanleitung ist die Wartung komfortabel durchzuführen. Praktisch ist zudem die Druckanzeige. Ein kleines Manko sind die ungedämmten Anschlussarmaturen am Speicher.
Bei der Verarbeitung des Gasheizkessels ließ Vaillant große Sorgfalt walten, auch wenn einige Konstruktionsdetails noch verbessert werden könnten. Die Umwandlung des Gases in Wärme erfolgt auf effiziente Weise. Abstriche muss man jedoch bei der Warmwassererzeugung machen. Erkaufen muss man sich die insgesamt gute Leistung des ecotec mit einem hohen Stromverbrauch. Sowohl der Ventilator als auch die Pumpe und die Regelung sind Stromfresser.
Der mit Holzpellets betriebene Kessel zeigt eine enorm hohe Energieausbeute, sodass die im Holz enthaltene Energie wirkungsvoll genutzt wird. Das Verbrennen des Holzes führt zu sehr wenig Emissionen und macht das Viessmann-Modell damit sehr umweltfreundlich. Einen großen Leistungsbereich bringt der Testsieger der Stiftung Warentest auch mit.
Die Wärmeerzeugung beim Buderus Logamax plus GB 152 16 kW arbeitet zwar wirkungsvoll, zeigt jedoch mit einem Nutzungsgrad von 94% im Vergleich zur Konkurrenz eine eher schwache Leistung. Warmwasser wird mit geringerer Effizienz erzeugt. Generell ist die Funktionalität durch den engen Leistungsbereich etwas eingeschränkt. Verbesserungspotenzial hat der Buderus-Gasheizkessel auch bei der Verarbeitung. Das Gehäuse wirkt nicht sonderlich stabil und manche Komponenten besitzen scharfe Kanten. Auch fehlen vereinzelt Sicherheitskennzeichnungen.
Mit geringen Emissionen und einer effizienten Leistung arbeitet der Pelletkessel von ETA. Der PE 15 lässt sich leicht bedienen, allerdings nicht immer sonderlich ergonomisch. So lässt sich der Aschebehälter schlecht Richtung Entsorgung tragen. Bei der Betriebsanleitung darf ETA gern nachbessern, da diese doch etwas spärlich ausgefallen ist.
Positiv herausstreichen muss man die intuitive Bedienung. Unterstützt wird diese auch durch die umfangreiche, allerdings nicht sonderlich übersichtliche, Betriebsanleitung. In der Effizienz zeigt der Easyfire USP GS 15 gute Leistungen, der Heizbereich des Kessels fällt auch sehr groß aus. Holzpellets werden gut verbrannt und hinterlassen nur geringe Emissionen, z. B. Staub. Die Verarbeitung ist sauber durchgeführt worden.
Dank einer hydraulischen Einbindung ist der Logano plus GB212-15 ideal zur Modernisierung bereits bestehender Heizungssysteme gedacht. Er überzeugt vor allem durch seinen extrem hohen …
Der atmosphärische Gas-Niedertemperaturheizkessel Buderus Logano 144-13 Eco ist serienmäßig mit der funktionalen Regelung Logamatic 2107 ausgestattet. Hinzu kommt noch der atmosphärische …
Der leistungsstarke ComfortLine CNK-CB 50 kann ein kleines Mehrfamilienhaus beheizen. Kessel und Speicher bestehen aus hochqualitativen Materialien und einer gut durchdachten Technologie. Mit dem …
Der Ölheizkessel ComfortLine CNU mit Ölgasbrenner Premio/TH der Firma Wolf Heiztechnik arbeitet im Niedertemperaturbereich. Dadurch ist eine schadstoffarme Verbrennung mit einem hohen …
Der Öl-Brennwertkessel Logano plus GB225-45 hat eine sehr hohe Effizienz. Daher ist ein umweltschonendes Heizen mit dem aus dem Hause Buderus stammenden Öl-Heizkessel ohne Weiteres möglich. Die …
„Der neu entwickelte Scheitholz- und Pelletskessel ‚SP DUAL‘ ist in den Leistungsgrößen 15 bis 40 kW erhältlich und kombiniert modernste Scheitholztechnik mit dem Komfort einer Pelletsanlage. ...“
Die Heizkessel aus der MK-1-Reihe von Wolf Heiztechnik sind vor allem dazu geeignet, Mehrfamilienhäuser zu beheizen. So kann der leistungsschwächste Kessel MK-1-80 Neubauten mit einer Fläche von bis …
Der Gasheizkessel NG-31 E-70 ist mit einem atmosphärischen Brenner ausgestattet. Er benötigt kein Gebläse. Mit einer besonders hohen Effizienz heizt der Kessel von Wolf Heiztechnik schadstoffarm. …
In Bezug auf Heizkessel gibt es eine verwirrende Vielzahl an Begrifflichkeiten, die den Laien schlichtweg überfordern können. Viele dieser Termini beschreiben auch noch den gleichen Themenkomplex, so wie es etwa bei Brennwert, Normnutzungswert und Wirkungsgrad der Fall ist. Zusammen mit Kürzeln wie Hi, Hs, Ho und Hu beschreiben sie schlicht den Grad der Effizienz, mit dem ein Heizkessel arbeitet. Dabei darf man sich auch von Werten jenseits von 100 Prozent nicht verwirren lassen.
Brennwert und oberer Heizwert Das Ganze ist im Grunde recht einfach: Der Brennwert ist diejenige Energie, die beim vollständigen Verbrennen eines Stoffes frei wird – und zwar einschließlich der Energie, die in Form von Verdampfungswärme durch den Schornstein entweicht. Was davon beim Nutzer ankommt, nennt man den oberen Heizwert (Hi oder Ho). Bei früheren Heizkesseln durfte es aber gar nicht zu einer Kondensation der Verbrennungsgase kommen, da der Schornstein hierdurch durchfeuchtet und die Anlage selbst beschädigt worden wäre. Man versuchte also, Anlagen mit möglichst wenig Verdampfungswärme zu erzeugen.
Unterer Heizwert Zum Vergleich der Anlagen wurde daher gleich mit dem reinen Heizwert ohne diese Kondensation gerechnet, der auch als unterer Heizwert bezeichnet wird (Kürzel Hs oder Hu). Das hat lange Zeit auch Sinn gemacht. Bei modernen Heizkesseln ist es aber mittlerweile kein Problem mehr, auch die Kondensationswärme zu nutzen. Das führt zu einer merkwürdigen Logik im System. Denn unsere Industrie rechnet aus historischen Gründen auch weiterhin mit dem unteren Heizwert, was von vielen Seiten kritisiert wird.
Extrembeispiel Dann sieht die Rechnung wie folgt aus: Ein perfekter Brennwertkessel für Öl besitzt 100 Prozent unteren Heizwert (Hs/Hu), da alle Energie auch tatsächlich verlustfrei in Heizwärme umgewandelt wird. Öl besitzt jedoch einen Brennwert (also inklusive Verdampfungswärme), der rund 6 Prozent über diesem reinen Heizwert liegt. Theoretisch sind also Öl-Heizkessel mit 106 Prozent Normnutzungswert denkbar. Bei Gas sind es sogar 111 Prozent.
Normnutzungswert Natürlich gibt es aber keine wirklich perfekten Heizkessel, denn es treten Abstrahlverluste auf – etwa durch eine schwächere Wärmeisolierung des Kessels und der Leitungen. Diese Abstrahlverluste müssen mit dem Rückgewinn aus der Kondensationswärme verrechnet werden. Und bei sehr guten Kesseln ist der Verlust durch Abstrahlung so gering, dass inklusive der Verdampfungswärme am Ende ein Normnutzungswert (Hi/Ho) übrig bleibt, der auch weiterhin über 100 Prozent liegt. Die meisten Kessel besitzen aber eher zwischen 85 und 95 Prozent Effizienz.
Autor: Janko
Produktwissen und weitere Tests zu Heizkesselanlagen
Heizsysteme im Vergleich: „Günstig heizen“test (Stiftung Warentest) 6/2012 -
In vielen Heizkellern pusten veraltete Kessel wertvolle Energie zum Schornstein hinaus. Moderne Systeme sparen bis zu 30 Prozent der Heizkosten.
Auf drei Seiten stellt die Zeitschrift test der Stiftung Warentest (Ausgabe 6/2012) verschiedene Heizsysteme vor und zeigt, mit welchem der Systeme sich Energie und Geld sparen lassen. Auf zwei weiteren Seiten wurde ein Adressenverzeichnis zu den Themen der Ausgabe beigefügt.
Energieberatung: „Guter Rat ist rar“test (Stiftung Warentest) 5/2012 -
Drei Häuser, neun Energieberater: Hilft die Beratung wirklich, die Heizkosten zu senken? Wir haben es geprüft. Das Ergebnis stimmt nachdenklich. Die Bewohner bleiben oft ratlos zurück. Die Experten verlangen 400 bis 833 Euro.
Die Stiftung Warentest hat sich mit dem Thema Energieberatung beschäftigt. Dazu wurden 9 Energieberater beauftragt Häuser zu begutachten. Wie das Ergebnis ausgefallen ist, kann man in diesem 6-seitigen Artikel nachlesen.
Heizöl-Preisvergleich: „Der Preis ist heiß“test (Stiftung Warentest) 6/2012 -
Mit Öl zu heizen wird immer teurer. Internetportale helfen, günstige Lieferanten zu finden. Wer bietet die besten Preise?
Auf zwei Seiten stellt die Zeitschrift test der Stiftung Warentest (Ausgabe 6/2012) Internetportale zum Preisvergleich von Heizöl vor. Auf zwei weiteren Seiten wurde ein Adressenverzeichnis zu den Themen der Ausgabe beigefügt.
Kraftwerk zuhausetest (Stiftung Warentest) 5/2012 -
ein Großteil verpufft nutzlos als Abwärme. Erzeugen dezentrale Heizkraftwerke im Keller den Strom, fällt ein gewisser Anteil der Abwärme im Großkraftwerk weg. Im Rechenmodell wird diese Energie den Mikro-Heizkraftwerken gutgeschrieben. In der Summe erzielt der Vaillant Ecopower 1.0 einen primärenergetisch bewerteten Nutzungsgrad von 114 Prozent und mehr. Der Whispergen folgt mit 107 Prozent. Beide erzeugen eine elektrische Leistung von rund 1 Kilowatt.
EcoTopTen-Produkte Holzpelletöfen und HolzpelletheizungenEcoTopTen 5/2008 -
Es handelt sich um eine ausgereifte Technologie, die zuverlässig funktioniert und mit der sich die Handwerksbetriebe inzwischen auskennen. Mittlerweile sind fast 70 Prozent der neu installierten Gasheizungen in Deutschland Gas-Brennwertheizkessel. Die Mehrinvestition für einen Gas-Brennwertkessel macht sich im Vergleich zu einem Gas-Niedertemperaturkessel in der Regel durch die höhere Energieeffizienz während der Nutzungsphase bezahlt.
Mehrwert dank Brennwerttest (Stiftung Warentest) 7/2010 -
Bei den von uns geprüften Systemen brauchen die Solarspeicher den meisten Platz. Kann ich den vorhandenen Schornstein weiter nutzen? Alte gemauerte Schornsteine sind für moderne Heizkessel ungeeignet. Da Brennwertgeräte die Energie optimal nutzen, sind die Abgastemperaturen so niedrig, dass sich im Schornstein viel Kondenswasser bildet. Gemauerte Kamine würden versotten. Stattdessen sind Edelstahl- oder Kunststoffrohre üblich. Die lassen sich aber meist in einen alten Schornstein einziehen.
Feuer unter Kontrolletest (Stiftung Warentest) 7/2009 -
Obendrein bewiesen die meisten Kessel auf dem Prüfstand „gute“ Emissionseigenschaften. Schlechte Abgaswerte analysierten wir nur bei zwei Kesseln: Im Abgas des HDG Pelletmaster war vor allem zuviel Staub, und der Wagner Lignoplus blies zuviel Kohlenmonoxid in die Umwelt. Positiv: Wagner bietet als Sonderzubehör einen elektrostatischen Staubabscheider an. Tipp: Erhöhte Abgaswerte entstehen vor allem beim Anzünden.
Nicht länger wartentest (Stiftung Warentest) 6/2006 -
R Ihre Gebläsebrenner arbeiten modulierend: Die Gasflamme ist unterschiedlich stark und passt sich automatisch dem jeweiligen Wärmebedarf im Gebäude an. Alle Maßnahmen zusammen reduzieren die Wärmeverluste der Heizanlage kräftig. Nach dem Kesseltausch wird weniger Gas verbraucht, ohne die Temperatur in den Räumen drosseln zu müssen. Die Strickjacke bleibt im Schrank.
Nicht auf dem Holzwegtest (Stiftung Warentest) 8/2005 -
Warum auch? Anhand der zugehörigen Montage- und Bedienungsanleitung sollte es jeder Fachmann schaffen, den Kessel richtig zu installieren und einzustellen. Doch weit gefehlt. Die Montageanleitungen von Hargassner und Gilles waren unzureichend, bei Biotech fehlten Angaben zur Installation, beiWagner waren die Angaben widersprüchlich. Erst nach etlichen Telefonaten mit dem Service der Anbieter schafften es die Prüfingenieure, mit den Kesseln problemlos zu heizen.
„Jetzt gehts los“ - Ölheizkessel ohne Brennwertnutzungtest (Stiftung Warentest) 7/2004 -
Die herkömmlichen Kessel mit durchweg „guter“ Energieausnutzung sind meistens etwas preiswerter als Brennwertgeräte. Das gilt auch für die 2002 getesteten und noch angebotenen Produkte Doch der beste Kessel ohne Brennwertnutzung, der Buderus Logano, ist mit 5 240 Euro sogar teurer als die günstigsten mit Brennwertnutzung, darunter einer der Testsieger (Giersch, Hoval, Veritherm).
Der Energieausweis - Ausweis für Wohngebäude: Enthaltene Informationen, Kosten und Rechtlicheseload24.com 3/2010 -
∑ (e . α . f h s g ,i i P ,i ) + i (Q W +Q c ,w +Qdw + Q ) . ∑ (e . α . f P ,i ) + QHE , sw gw ,i i P i Die Formel kann man wie folgt lesen: Die aufzuwendende Primärenergie ergibt sich aus dem Wärmebedarf sowohl für Heizung als auch für das bereit zu stellende Warmwasser einschließlich der Verluste für den Wärmetransport im Haus (z. B. vom Heizkessel zu den Heizkörpern), der Wärmespeicherung (z. B. Warmwasserspeicher) und der Wärmeübergabe im Raum (z.
Sparen mit GemütlichkeitHolz + Kamin 1/2012 -
Mit Ausnahme der erforderlichen Kernlochbohrung durchs Mauerwerk ist die Montage eines solchen Kamins durchaus in Eigenleistung möglich. Lohnt sich das? Der bauliche Aufwand, insbesondere bei einer wasserführenden Anlage, ist schon erheblich und rechnet sich am ehesten bei einer Haus- oder Heizungskomplettsanierung und natürlich beim Neubau. Für die Installation einer solchen Anlage können Sie staatliche Förderung beantragen. Darüber hinaus lohnt auch ein Anruf beim örtlichen Energieversorger.
Öltank versichern: „Gefahr durch Heizöl“Finanztest 2/2012 -
Tankanlagen in Gebieten, die als "hochwassergefährdet" eingestuft sind, müssen seit dem Jahrhunderthochwasser an der Elbe im Jahr 2002 höhere Anforderungen erfüllen. Eine Studie im Auftrag des Instituts für Wärme und Öltechnik aus Hamburg belegt, dass nicht hochwassergerecht installierte Tanks oft die Ursache für Heizölfreisetzungen nach dem Elbehochwasser waren.. Welche Gebiete als überschwemmungsgefährdet eingestuft werden, legen die Landesbehörden fest. Privathaftpflicht.
Neue Heizzeittest (Stiftung Warentest) 5/2008 -
Neun der zehn Ölbrennwertkessel im Test haben eine „sehr gute“ oder „gute“ Energieausnutzung. Ganz vorn liegen der teuerste und der zweitbilligste Heizkessel: Viessmann Vitoladens 300-C für 7 000 Euro und Wolf COB-20 für 5 600 Euro (beide einschließlich Regelung). Schwächen einiger „guter“ Kessel: die mäßige Verarbeitung, der hohe Stromverbrauch und das Geräusch. Einer der beiden besten Ölheizkessel im Test. Sehr hohe Energieeffizienz und sehr leise, aber teuer.
„Jetzt gehts los“ - Ölheizkessel mit Brennwertnutzungtest (Stiftung Warentest) 7/2004 -
Nun wirds zeitlich eng. Abschied vom Schnauferl-Kessel Nur in sehr wenigen Fällen wird es ausreichen, den Kesselveteranen mit neuem Brenner oder anderen Anlagenteilen auf die niedrigeren Abgaswerte zu trimmen. Viel eher steht eine Komplettumrüstung im Heizkeller an, die kostspieliger ist, aber Vorteile bietet.
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Umweltverträgliche Holzpelletheizkessel bieten vergleichsweise kostengünstiges Heizen, sind jedoch teuer in der Anschaffung und benötigen viel trockenen Lagerplatz für das Heizgut. Alternativ bieten auch Gasheizkessel eine gute Energieausbeute und benötigen dank Ferngasanschluss keinen Lagerraum. Ölheizungen verbrauchen besonders wenig Strom, haben aber auch das Lagerproblem.
Wer seine Heizungsanlage erneuern möchte, steht heute vor dem großen Problem beständig steigender und stark schwankender Energiepreise. Es ist daher sehr wichtig, vor dem Kauf einen Blick auf die Entwicklung der einzelnen Energiemärkte zu werfen. Sehr im Trend liegen die Pelletheizungen, bei denen kleine Holzpellets verbrannt werden. Sie sind zwar noch etwa doppelt so teuer wie herkömmliche Öl- oder Gasheizkessel, gelten aber als sehr umweltverträglich. Die Heizkosten lassen sich nur schwer abschätzen, da der Pelletmarkt noch starken Schwankungen unterworfen ist – die jedoch in ihrer jeweiligen Relation zum Öl- und Gaspreis betrachtet werden müssen. Aktuell haben die Holzpellets wieder die Nase vorn. Nachteilig bei Holzpelletheizkesseln sind allerdings die notwendigermaßen sehr großen Lagerbereiche für das Heizgut, die zudem absolut trocken sein müssen – was bei vielen Kellerräumen nicht so ohne Weiteres der Fall ist. Auch der Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb ist bei vielen Geräten recht hoch. Eine Alternative ist daher die Gasheizung. Heizkessel für Gas sind weit verbreitet, ihre Zahl nimmt sogar noch weiter zu. Denn der Preis für Erdgas ist zwar traditionell an den vom Öl gekoppelt („Ölpreisbindung“), allerdings werden die Referenzpreise über mehrere Monate zusammengefasst errechnet, wodurch allzu starke Preisspitzen etwas abgefedert werden und der Erdgaspreis liegt generell etwas niedriger als der von Öl. Gasheizkessel besitzen zudem in der Regel eine hohe Energieausbeute, und es muss kein Brennstoff gelagert werden – er wird schlicht über eine Fernleitung angeliefert. Wer also wenig Platz für Heizungsanlagen hat, sollte hier zugreifen. Ölheizkessel dagegen galten lange Zeit als sehr umweltschädlich. Moderne Anlagen sind jedoch dank gesetzlicher Vorhaben viel sparsamer und umweltverträglicher geworden. Auch sind Ölheizkessel vergleichsweise günstig in der Anschaffung und verbrauchen im Betrieb weniger Strom als Gas- oder Holzpelletheizungen. Dafür wird eine Menge Kellerraum für die Lagerung des Öls in massiven Kesseln benötigt, sofern dieser nicht zum Beispiel unterirdisch in einem Garten untergebracht werden kann.