Handy-Oberschalen

(2)
Filtern nach

  • bis
    Los

Produktwissen und weitere Tests zu Handyschalen

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Handy-Schalen.

Schalen für Handys

Einfachere Handys im Barrenformat besaßen lange Zeit austauschbare Oberschalen, mit denen das Gehäuse optisch etwas aufgepeppt werden konnte. Vor allem Nokia war für seine teils sehr farbenfrohen Alternativen zur Standardgerätefront bekannt. Heute ist der Trend wieder verebbt, dafür gibt es verstärkt Schutzhüllen für Touchscreen-Handys. Es gab eine Zeit, da sahen die meisten Handys im klassischen Barrenformat sehr ähnlich aus. Ein vergleichsweise kleines Display, darunter zwei Funktionstasten und ein Steuerkreuz, sowie darunter wiederum das übliche, alphanumerische Tastenfeld. Das Design erschöpfte sich häufig in der Frage, ob das Gerät eher kantig oder mit abgerundeten Ecken ausgeführt war und welche Farbe es bekam. Angesichts dieser Tristesse kam naheliegenderweise schon bald der Wunsch nach Individualisierung auf. Und er wurde von einigen Herstellern beantwortet: in Form austauschbarer Handy-Oberschalen. So konnte man einst bei vielen Handys kurzerhand die gesamte Gerätefront abnehmen und die darunter liegende Elektronik freilegen. Und anschließend steckte man einfach eine neue Oberschale auf, die in der Regel auch in zahlreichen Farben und Designs vom Hersteller angeboten wurde. Insbesondere Nokia spielte in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Aber auch Drittanbieter verdienten sich lange Zeit eine goldene Nase mit den kunterbunten Accessoires. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das Aufkommen moderner Touchscreen-Handys hat den Trend so schnell verschwinden lassen, wie er einst aufgekommen war. Naheliegend: Denn bei Touchphones gibt es keine nennenswerte Vorderfront abseits des Displays und somit auch keine großartigen Modifizierungsmöglichkeiten. Zwar gab es von Drittanbietern immer wieder Bestrebungen, dann eben die Geräterückseite durch eine alternative Deckplatte zu verschönern. Dies klappt aber nur bei wenigen Handy-Modellen, da mittlerweile viele Geräte entweder als Unibody aus einem Stück Aluminium gefräst werden oder schlicht nicht mehr vom User geöffnet werden können. Von den Herstellern selbst ist lange nichts mehr aus dieser Richtung zu sehen gewesen. Als Alternative empfehlen sich daher heute eigentlich nur Schutzhüllen, die aber eben nicht das Gehäuse des Handys selbst modifizieren, sondern kurzerhand als zweite Haut fungieren. Sie machen das Gerät dadurch natürlich erheblich klobiger, sind daher selten wirklich attraktiv und empfehlen sich nur, wenn man die zusätzliche Leistung durch einen integrierten Zusatzakku oder den erhöhten Schutzwert benötigt.