Rasenmäher: 13 Elektrorasenmäher im Test - Akkumäher holen auf

Elektrorasenmäher im TestNoch vor kurzem hieß es, Akkumäher seien nur bedingt zu empfehlen, da sie im Gegensatz zu ihren Kollegen mit Kabel leistungsschwächer und wesentlich teurer sind. Nun zeigt sich im Test der ''selbst ist der Mann'', dass das nur teilweise stimmtz, denn Akkumäher holen auf und sind längst nicht mehr so schwach. Der Mäher von Worx hatte sogar eine Laufzeit von 1,45 Stunden. Teurer sind sie aber noch immer.

Im Test des Magazins ''selbst ist der Mann'' traten 10 Elektromäher und drei Akkumäher gegeneinander an. Bewertet wurden im Praxistest die Leistung und der Bedienkomfort und im Labor die Lautstärke und die Sicherheit. Alle drei Akkumäher konnten insgesamt mit ''gut'' abschneiden und erzielten somit ein besseres Ergebnis als drei der zehn Kabelmäher, die lediglich ein ''befriedigend'' erhielten. Doch auch die restlichen sieben Mäher kamen auf ein ''gut''.

Ohne Kabel
Das Testergebnis der drei Akku-Mäher fällt positiv aus. Alle drei Modelle erzielen ein gutes Ergebnis und sind recht gut zu bedienen. Sieger wurde der Bosch Rotak 37 Li, der mit seinen 14 Kilogramm das leichteste der drei Geräte war. Leider ist das Mähen mit dem Bosch ein kurzes Vergnügen, denn der Akku reicht nur für eine Mähzeit von 20 Minuten. Die Rasenfläche muss also dementsprechend klein sein. Ausdauernder zeigte sich der Worx WG 780 E, der mit einer Akkuladung 1,45 Stunden mähte. Dafür ist die Bedienung aber auch schwieriger, da der Mäher mit 40 Kilogramm ein echtes Schwergewicht ist. Das liegt vor allem an der Art des Akkus, denn der Bleiakku bringt allein schon 13,5 Kilogramm auf die Waage.

Mit Kabel
Bei den Elektromähern mit Kabel zeigten sich die beiden Modelle Sabo 36 EL und Solo 589 vorbildlich. Testsieger Sabo schlug Zweitplatzierten Solo nur, weil er sich im Labor besser bewährte und einen geringeren Geräuschpegel entwickelte und kleine Sicherheitsmängel bestanden, die laut Testbericht aber als weniger kritisch anzusehen sind. Im Praxistest bewährte sich der Solo besser: eine kürzere Mähzeit und eine bessere Fangqualität zeichneten den Mäher aus. Der Sabo nutzte jedoch die Schnittbreite effektiver aus. Beide Mäher sind mit circa 400 Euro allerdings auch recht teuer. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bot der Brill 36 EM, der bereits für günstige 190 Euro zu bekommen ist. Der Brill mähte und fing gut, die Bedienung war aber etwas schwieriger. Ebenfalls im Test vertreten waren drei Mulchmäher, bei denen der Fangkorb abnehmbar ist. Bei allen Modellen funktionierte das gut. Das Schnittgut wurde von allen gleichmäßig auf dem Rasen verteilt.

Den kompletten testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''selbst ist der Mann''. Einen Überblick über alle getesteten Rasenmäher sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier. Die Akkumäher finden Sie hier.