Fahrradtaschen: Unterschiede bei Liegeradtaschen in allen Bereichen

Liegeradtaschen im TestWer seine Utensilien per Liegerad transportieren will, der braucht dazu spezielle Taschen, denn herkömmliche Fahrradtaschen passen an das eigenartige Gefährt nicht ran. Drei dieser besonderen Taschensets hat das Magazin ''Aktiv Radfahren'' in seiner aktuellen Ausgabe getestet. Die Unterschiede sind groß und reichen vom Preis über die Befestigung bis hin zur Organisation. Nur beim Volumen sind sich alle einig.

Fahrradtaschen für Ligeräder passen sich dem Rad an und nutzen das Platzangebot somit effizient aus. Das Packvolumen der drei getesteten Taschen liegt zwischen 54 und 60 Liter, am meisten Platz bietet die Arkel RT 60 mit 60 Litern. Diese sind sehr gut organisierbar, da die Taschen in viele Fächer unterteilt sind. Die Befestigung funktioniert etwas umständlich, denn zum Verstellen muss jedes Mal ein Imbusschlüssel bemüht werden. Dafür hälts aber auch sehr sicher. Wesentlich einfacher funktioniert das bei der Ortlieb Liegeradtasche. Ortlieb nutzt hier das ''QuickLock 2''-System, bei dem ein Werkzeug nicht notwendig ist. Negativ ist die Aufteilung des 54 Liter großen Stauraums: es gibt nämlich keine. Der Nutzer muss hier alles Hab und Gut in ein großes Fach packen. Ebenso bei den Radical Design Seitentaschen, auch diese bieten keine Unterteilung. Einfach dafür ist die Befestigung bei Radical Design. Diese erfolgt durch Gurtbänder, allerdings können sie so aber auch relativ leicht verrutschen.

Unangenehm wird der Transport bei Regen, denn keine der drei Taschen ist laut Test wasserfest. Zwei der drei Hersteller haben erzielen das auch gar nicht, weil der Tascheninhalt atmen können soll. Wer trockenes Gepäck bevorzugt, muss sich mit einer Abdeckhaube behelfen.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''aktiv Radfahren'', alle drei vertretene Radtaschen sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.