DVD-Rekorder sind beliebt: Anders als beim VHS-Rekorder verliert die Aufnahme selbst nach hundertfacher Wiedergabe nicht an Qualität. Auch die Handhabung ist bequemer geworden, denn im Vergleich zur Kassette entfällt das mühsame Vor- und Zurückspulen. Diverse Zusatzfunktionen machen die Geräte außerdem zu Multitalenten, so dass die Zeitschrift „Konsument“ 18 Rekorder mit Preisen von 215 bis 650 Euro zu einem Vergleichstest lud.
Jeder Testkandidat ist mit einem Festplattenlaufwerk und einem DVD-Laufwerk ausgestattet. Zusätzlich bringen alle einen USB-Anschluss und einen TV-Tuner mit, wobei nur fünf Geräte einen Empfänger für das digitale Fernsehen DVB-T bereithalten. So auch die beiden Erstplatzierten von Panasonic. Den DMR-EX88 und den DMR-EX78 unterscheidet eigentlich nur die Kapazität ihrer Festplatten. Beim DMR-EX78 muss man mit 250 Gigabyte auskommen, beim Schwestermodell sind es 150 Gigabyte mehr. Neben der hervorragenden Bildqualität fand man auch die Ausstattung sehr ordentlich. So bringen beide Geräte eine Datenbank für die Titelinformationen von Audio-CDs mit, die rund 350.000 Titel umfasst und über das Internet aktualisiert werden kann. Dank ihr informiert das Display über Album, Interpret und Songtitel, statt lediglich die Titelnummer anzuzeigen. In der Gesamtwertung erreichten die Testsieger 74 von 100 Prozentpunkten. Der Drittplatzierte erhielt nur zwei Prozentpunkte weniger, ist dafür aber auch deutlich günstiger. Auch diesen Platz konnte sich Panasonic sichern. Allerdings muss man beim DMR-EH585 auf einen DVB-T-Tuner verzichten, hier wurde nur ein analoger Empfänger eingebaut.
Da wird sich ein Hersteller natürlich besonders freuen: Auf den ersten drei Plätzen landen ausschließlich Geräte von Panasonic. Tatsächlich wurden aber fast alle Kandidaten – sofern sie mindestens 60 von 100 Punkten erreichten – mit „gut“ benotet. Lediglich vier Rekorder nahmen diese Hürde nicht und lieferten nur ein „durchschnittliches“ Ergebnis.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.