TFT-Flachbildschirme: Sechs 22-Zoler im Vergleich

Testsieger bei einem ausführlichen Vergleich von sechs Flachbildschirmen der 22-Zoll-Klasse der Zeitschrift „Computer Bild Spiele“ wurde der Iiyama Prolite E2201W. Der Monitor erreichte jedoch nur die Gesamtnote „befriedigend“, da er nicht in allen Bereichen überzeugen konnte. Insbesondere Spieler werden vom Gesamtergebnis des Tests enttäuscht sein. Keiner der Monitore im 22-Zoll-Segment konnte bei der Reaktionszeit überzeugen. Das beste Preis-Leistungsverhältnis wiederum biete der zweitplatzierte Monitor HannsG Hi221 DP.

Allenfalls „Kreisliga“ - mit diesen Worten bilanziert „Computer Bild Spiele“ das Gesamtergebnis bei der Reaktionszeit in einem Test von sechs 22-Zoll-Monitoren. Grund für die Verärgerung der Redakteure war auch die zum Teil deutliche Differenz zwischen den vollmundigen Ankündigungen der Hersteller im Vergleich zu den tatsächlich gemessenen Reaktionszeiten. Sie stimmten nämlich meistens nicht einmal in Ansätzen überein: Für den VX2262wm gibt beispielsweise ViewSonic zwei Millisekunden an. De facto wurden es im Labor dann 14,25. Ein Wert, der zurecht ärgerlich stimmt. Aber welcher Hersteller liefert schon „ehrliche“ Zahlen?

So nimmt es kein Wunder, dass angesichts der tendenziell schlechten Reaktionszeiten ein Monitor mit einem „befriedigenden“ Gesamturteil Testsieger wurde. Mit knapp 13, und das bedeutet vor allem: 13 langen Millisekunden beim Schwarz-Weiß-Wechsel gehörte der Iiyama Prolite E2201W jedoch sogar noch zu den „schnellen“ Exemplaren im Testumfeld. Die Spitzenposition verdankt der Monitor daher auch anderen Qualitäten wie zum Beispiel dem hohen Bildkontrast und der guten Entspiegelung.

Göeich hinter dem Testsieger reihte sich der Monitor mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis ein, der HannsG Hi221 DP. Bei ihm summierte sich die Reaktionszeit auf über 15 Millisekunden. Konstrast, Farbtreue und Entspiegelung wurden dafür mit sehr gut bewertet. Die „rote Karte“ wiederum mussten die Testern dem Hyundai Q W220D zeigen – und dies nicht wegen seiner schlechten Reaktionszeit (knapp über 16 Millisekunden). Der Monitor schloss nämlich die Strahlenprüfung mit einem „ungenügend“ ab und wurde deswegen um eine Note abgewertet – in der Summe addierte sich dies dann zum letzten Platz.

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