TFT-Flachbildschirme: 22-Zoller im Vergleich

22 Zoll Monitore im Test ChipDie in den vergangenen Monaten rasant gefallenen Preise für 22-Zoll-Monitore haben dazu geführt, dass diese den 19-Zollern mittlerweile fast den Rang abgelaufen haben. Die günstigsten Modelle gibt es bereits für um die 200 Euro. Die Zeitschrift „Chip“ hat deswegen elf Geräte darauf hin getestet, ob sich der Wechsel zu einem der Monitore mit dem großen Platzangebot lohnt. Die Antwort fiel deutlich aus: Die Qualität der meisten Bildschirme ist meistens so gut, dass einem Kauf eigentlich nichts mehr im Wege steht.

Testsieger wurde der Eizo FlexScan S2231W, der jedoch sowohl preislich als auch technisch in einer anderen Liga als der Rest der Konkurrenz spielt. Durch sein S-PVA-Panel erzielt er eine außergewöhnlich gute Farbtreue und ist daher speziell für Grafik- und Bildanwendungen zu empfehlen. Doch auch die TN-Panels der anderen Modelle zeugten beachtliche Leistungen. Dem Zweitplatzierten BenQ X2200W bescheinigten die Tester sogar eine höhere Bildqualität als dem Eizo. Dafür fiel er allerdings in der Ergonomie und Ausstattung deutlich hinter diesen zurück.

Den Acer P223Wd wiederum zeichneten die Tester als „Energietipp“ aus, da er nur 30,8 Watt aus der Steckdose zog. Preisbewusste Käufer schließlich können laut „Chip“ sogar getrost zum billigsten Monitor greifen. In der Bildqualität kam der HannSpree Europe Verona er zwar nicht ganz an die Spitzenpositionen heran, die Werte lagen aber trotzdem im Bereich der Oberklasse.

Leider statten immer noch alle Hersteller ihre Modelle ausreichend mit HDMI- oder HDCP-fähigen Anschlüssen aus. Je mehr sich BluRay oder – hoffentlich – auch HD-TV verbreitet, desto wichtiger werden diese Anschlüsse. Die 22-Zoller werden nämlich häufig nicht nur als PC-Monitor, sondern auch zum Filme schauen eingesetzt.