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Ratgeber zu Nvidia G-Sync Monitore

Monitore Nvidia G-Sync

Eigenschaften von Nvidia G-Sync-Monitoren auf einen Blick:
Plus:

  • Stets flüssige Darstellung von Spielen, auch bei fluktuierenden Bildraten
  • Reduzierte Bewegungsunschärfe
Minus:
  • Hoher Aufpreis
  • Nur mit Nvidia-Grafikkarten nutzbar

Warum brauche ich einen G-Sync-Monitor?

Screen Tearing Tearing sorgt für unschöne Bildverzerrungen (Quelle: asus.com)

G-Sync bekämpft ein Problem, das enthusiastische PC-Spieler schon viele Jahre lang plagt: Tearing. Wenn die Bildrate in einem 3D-Spiel unter die Bildwiederholrate des Bildschirms fällt, kommt es zu einer Art Zerreiß-Effekt, bei dem die obere und untere Bildhälfte nicht mehr synchron herausgegeben werden.
Gegen dieses Phänomen gibt es bereits ein softwareseitiges Hilfsmittel: V-Sync. Diese Funktion sorgt aber selbst bei gelungener Implementierung in ein 3D-Spiel für einen sehr ungleichmäßig wirkenden Bildlauf bei wechselnder Bildrate und merkliche Verzögerungen bei Mausbewegungen und schnellen Perspektivwechseln.

Jene Probleme eliminiert die G-Sync-Technik. Monitore mit Nvidias Synchronisierungstechnologie passen ihre Bildwiederholrate automatisch an die von der Grafikkarte errechnete Bildrate an. Somit ist Tearing nicht mehr möglich, Steuerbefehle werden verzögerungsfrei entgegengenommen und das Bild wirkt trotz wechselnder Bildrate stets gleichmäßig flüssig. Somit profitierst Du auch von G-Sync, wenn der PC nicht mehr der Neueste ist und Spiele nicht mehr mit konstanten Bildraten darstellen kann. G-Sync-Monitore übertreffen zudem immer die am Markt seit Jahren übliche maximale Bildwiederholrate von 60 Hz deutlich, was gerade kompetitive Gamer zu schätzen wissen.

Da G-Sync nur mit einer Nvidia-Grafikkarte funktioniert, geben wir für dieses Feature keinen Bonus in unserer Datennote. Wir stellen aber fest, dass Monitore mit G-Sync generell in der Rubrik Schnelligkeit besser abschneiden als der Marktschnitt.

Was sind die Nachteile von G-Sync-Monitoren?

Wenn Du G-Sync nutzen willst, brauchst Du eine Grafikkarte mit Nvidia-Chipsatz. Nvidia hat einen deutlich größeren Marktanteil als der einzige direkte Konkurrent AMD, von daher sind ein Großteil der Gaming-PCs theoretisch G-Sync-kompatibel.
Was allerdings für viele ein deutlich größeres Hindernis darstellt, ist der Aufpreis. Für eine Monitor-Variante mit G-Sync werden im Vergleich zur baugleichen Variante ohne Bildsynchronisation oder AMD FreeSync Mehrsummen von etwa 150 bis 200 Euro fällig, was das ganze Produkt oft schon in eine ganz andere Preisklasse befördert. Verursacht werden die Mehrkosten durch Lizenzgebühren und ein Hardwaremodul, das in die Monitore eingebaut wird.