Ultradünn sind sie, die Monitore der MS-Serie, die Asus soeben angekündigt hat. Nachdem einige Hersteller mit ihren dünnen TFTs schon an der 2-Zentimeter-Marke gekratzt haben, unterbietet nun Asus diese Marge, indem es die sechs in Aussicht gestellten Geräte nur noch gerade einmal 16,5 Millimeter dick sein lässt. Die nächste Steigerung werden dann vermutlich erst die zukünftigen OLED-Displays bieten, aber bis dies soweit ist, ist noch eine Weile hin.
Neuartig und durchaus originell ist auch das Standkonzept der MS-Reihe. Als hätte Asus einen kleinen Seitenblick auf – zum Beispiel – die Beistell-Monitore SyncMaster LD190 oder SyncMaster LD220 des Kontrahenten Samsung oder auf den LG Electronics W1930 geworfen, so werden auch die neuen Bildschirme keinen Standfuß mehr besitzen, sondern wie ein Bilderrahmen von einem an der Rückseite angebrachten Ring gehalten.
Dieses Konzept macht Sinn, wenn man den jeweiligen Monitor zum Beispiel in Kombination mit einem Notebook benutzt. Dadurch, dass der Monitor direkt auf der Tischplatte steht, befindet sich sein Display beziehungsweise der Bildschirminhalt fast auf einer Linie mit dem Notebook-Display. Der Nachteil des Konzept – dessen Eleganz unbestritten sei – liegt natürlich darin, dass die Bildschirme sich nicht in der Höhe ergonomisch anpassen lassen.
Die sechs Monitore der MS-Serie heißen MS246, MS236, MS227, MS226 und MS202, und wir werden Sie Ihnen in den nächsten Tagen einzeln vorstellen.
