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Ratgeber

Ratgeber zu Monitore

Monitore

Unsere Kriterien für gute Monitore auf einen Blick:

  • Ein Panel mit hoher Pixeldichte – Auflösung und Diagonale müssen in einem guten Verhältnis zueinander stehen
  • Ein hoher Kontrastwert, kräftige Farben und sattes Schwarz
  • Eine gleichmäßige Ausleuchtung, Blickwinkelstabilität und eine Leuchtkraft, die auch für die Aufstellung an hellen Arbeitsplätzen genügt
  • Schnelle Reaktionszeiten und ein geschmeidiger Bildlauf bei Spielen und Videos
  • Ein niedriger Stromverbrauch im Betrieb und im Energiesparmodus
  • Der Monitor muss eine gute Auswahl an Grafikanschlüssen und zusätzlichen Schnittstellen bieten
  • Der Standfuß muss den Monitor stabil halten und eine Verstellung in Höhe und Neigung erlauben
  • Das Konfigurationsmenü muss einfach bedienbar sein und eine Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten bieten

Die Bildqualität: Die besten Displays sind scharf, kontrastreich und leuchtstark

Im Rahmen einer Umfrage haben wir ermittelt, welche Eigenschaften eines Monitors ausschlaggebend für den Kauf sind. Dass der optische Bildeindruck den größten Stellenwert hat, ist wenig überraschend. Somit wird die Bildqualität in unserer Wertung am höchsten gewichtet. Interessant sind die Umfrageergebnisse auch in Hinblick auf die Einzelaspekte, die für eine gute Qualität sorgen:
Umfraegeergebnisse Bildqualität
Monitorkäufer legen also den großen Wert auf die Bildschirmdiagonale und die maximale Auflösung des Panels. Das Verhältnis von Größe zu Auflösung ist die Pixeldichte, die sich einfach mit den Konkurrenzprodukten vergleichen lässt und die Basis für unsere Auflösungs-Note darstellt. Allerdings kann der Praxiseindruck vom theoretischen Ergebnis abweichen, weshalb wir – wie bei jedem anderen Aspekt auch – die Meinung von Testmagazinen und Käufern mit in die Note einfließen lassen.
Natürlich nützt eine hohe Auflösung herzlich wenig, wenn das Bild trotzdem blass und unnatürlich wirkt. Die Farbdarstellung lassen wir deshalb ebenfalls in unsere Note für die Bildqualität einfließen. In dieser Rubrik stellen wir fest, dass Monitore mit IPS- und VA-Panels aktuell in Hinblick auf die Farbechtheit und den Kontrast den klassischen Monitoren mit TN-Panels häufig überlegen sind, auch wenn der Abstand nicht allzu groß ausfällt.
Unser Trio der Bildqualität wird durch Helligkeit und Lesbarkeit komplettiert. In diese etwas weiter gefasste Rubrik lassen wir neben der maximalen Leuchtkraft auch die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung einfließen. Hinzu kommen Aspekte wie die Oberflächenbeschaffenheit der Bildschirmbeschichtung und die Farbstabilität bei Betrachtung von der Seite und von oben (Blickwinkelstabilität).

Die Leistung: Ein Vergleich zwischen Leistung und Strombedarf

LG 34UM68-P Monitore mit 21:9-Seitenverhältnis werden immer beliebter (Quelle: amazon.de)

Gaming ist ein stets wichtiger werdendes Thema für die Monitore. Deshalb werben immer mehr Geräte mit ihrer besonderen Eignung für Videospiele. Idealerweise bietet ein Gaming-Monitor niedrige Reaktionszeiten und eine hohe maximale Bildrate jenseits der üblichen 60 Hz. Niedrige Reaktionszeiten sorgen für eine direktere Umsetzung von Steuerbefehlen und weniger optische Verzerrungen bei schnellen Bewegungen. Die Reaktionszeit ist ausschlaggebend für unsere Notengebung, wird aber auch durch die Praxiseindrücke von Testern und Rezensenten ergänzt. Höhere Bildraten sorgen für einen flüssigeren Bildeindruck und eine noch bessere Bildstabilität bei schnellen Szenen- und Perspektivwechseln. Hinzu kommen die Bildsynchronisierungstechniken G-Sync für Nvidia-Grafikkarten oder FreeSync für AMD-Grafikkarten sowie Software-Beschleunigungstricks in der Monitor-Firmware.
Trotz schneller Reaktionszeit und hohen Bildraten soll aber auch der Stromverbrauch im Rahmen bleiben. Hier benoten wir anhand typischer Verbrauchswerte statt auf die oft wenig praxisnahen Maximalwerte zurückzugreifen. Neben dem Stromverbrauch im Betrieb ist auch der Verbrauch im Standby-Modus nicht außer Acht zu lassen.

Die Handhabung: Flexibilität ist gefragt

Unsere dritte Note fließt in gleichem Maße in die Gesamtnote ein wie die Leistung. Unter dem Dachbegriff Handhabung bringen wir drei Aspekte unter: Anschlüsse, Ergonomie und Funktionsumfang.
Bei den Anschlüssen ist entscheidend, dass mehrere unterschiedliche Grafikanschlüsse zur Wahl stehen und dass diese auf einem aktuellen technischen Stand sind. Bonuspunkte gibt es für zusätzliche Schnittstellen, zum Beispiel für Kopfhörer oder USB-Geräte.
Im Unterpunkt Ergonomie geht es vor allem um den Monitorstandfuß. Ein guter Standfuß muss solide verarbeitet sein, den Monitor fest an Ort und Stelle halten und eine möglichst flexible Verstellung der Höhe und Neigung zulassen.
Beim Funktionsumfang geht es sowohl um die Bedienung der Monitor-Firmware als auch die Anzahl der verfügbaren Funktionen und die Qualität des verbauten Lautsprechers.