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Ratgeber zu Externe SSD-Festplatten

Datenturbo für PC und Notebook

intel_ssd_510Dank einer Kombination aus gesunkenen Produktionskosten, hoher Nachfrage und einem verbissenen Konkurrenzkampf der Hersteller nähern sich die schnellen SSDs (Solid State Disks) preislich immer mehr der klassischen Magnetfestplatte an. Zwar erreichen sie weiterhin nicht so hohe Kapazitäten wie herkömmliche HDDs, doch diesen Nachteil gleichen sie mit einem gewaltigen Plus an Geschwindigkeit mehr als aus.

Speicherbausteine statt MagnetplattenToshiba SSD
Während herkömmliche HDDs noch archaisch anmutende Konstruktionen aus drehenden Metallplatten und Lese- und Schreibarmen sind, gibt es bei SSDs keine beweglichen Teile mehr. Alles spielt sich auf einer Platine mit festen Speicherchips ab. Dadurch sind SSDs weniger anfällig für Erschütterungen, völlig lautlos im Betrieb und verbrauchen wenig Strom. Aktuell erreichen sie jedoch nicht so große Kapazitäten wie Magnet-HDDs, haben einen höheren Preis pro Gigabyte und eine häufig geringere Lebensdauer, was sie als Langzeit-Datenspeicher für große Medien- und Dokumentenarchive zur schlechteren Wahl macht.

Turbo für Betriebssystem und Anwendungen
Der Umstieg von einem PC oder Notebook, bei dem das Betriebssystem auf einer Magnetfestplatte installiert wurde, zu einem Gerät, wo dieses auf einer SSD liegt, ist ein augenöffnendes Erlebnis. Dank vielfach höherer Zugriffszeiten und Übertragungsraten starten Programme viel schneller und das Hochfahren wird signifikant beschleunigt. Notebook- und PC-Hersteller bauen in ihre Geräte häufig eine kleine SSD für das Betriebssystem ein und ergänzen diese dann mit einer großen Magnetfestplatte. Dies ist eine günstige Methode, um die Vorteile einer SSD zu genießen und trotzdem reichlich Speicher für das eigene Medienarchiv zu haben.

SSD als externe FestplatteTranscend ESD400 SSD
Solid State Disks haben inzwischen auch ihren Platz im Markt für Externe Festplatten gefunden. Die oftmals per USB 3.0- oder Thunderbolt-Schnittstelle angebundenen mobilen Datenträger haben für viele Anwender genügend Kapazität, sind robuster und kompakter als externe Magnetfestplatten und platzieren sich preislich noch vor USB-Sticks mit vergleichbar großem Speicherplatz. Per USB 3.0 angeschlossene externe SSDs bieten allerdings nicht dieselbe Performance wie interne SSDs, die über die flotte SATA-Schnittstelle angebunden sind.