SSD-Festplatten

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Produktwissen und weitere Tests zu MLC SSDs

Schnell, schneller, RevoDrive X2 PC Praxis 7/2011 - Viele Jahre lang war IDE der Standardanschluss für Festplatten, mittlerweile wurde dieser durch SATA in der dritten Generation abgelöst. Die entsprechenden Datenkabel sind dünner, ersparen uns das Jumpern der Laufwerke und erlauben außerdem höhere Übertragungsdaten. ...

OCZ Revodrive X2 240 GB PC Games Hardware 2/2011 - RAID 0 - das ist die Kooperation mehrerer Datenspeicher zum Zwecke gesteigerter Datentranferraten. Genau dieses Konzept hat OCZ mit der Revodrive-Serie anwenderfreundlich auf einer Platine zusammengefasst. ...

OCZ Revodrive 120GB OverclockingStation.de 2/2011 - SSD's mit einem SandForce 1200 Controller bieten schon einiges an Leistung, doch was könnten dann erst 2 in einem RAID0 schaffen? Genau das möchte uns OCZ mit ihrem Revodrive zeigen. Die Anbindung über ein PCIe 4x Port lässt schon auf einiges an Leistung schließen. Denn im Vergleich zum frisch eingeführten SATA-III Standard mit 6GBit/s, arbeitet das Revodrive durch PCIe 4x mit einer Anbindung von stolzen 16GBits/s. Bei den versprochenen maximalen Transferraten von 540MB/s Schreiben und 480MB/s Lesen, sowie stolzen 75.000 Ein-Ausgabeoperationen pro Sekunde, scheint diese Anbindung auch gerechtfertigt. Die Rohdaten sprechen also für eines der schnellsten Laufwerke die es zur Zeit zu kaufen gibt, ob dem auch wirklich so ist, werden wir in dem folgenden Review klären.

2009 kommen die SSDs auf den breiten Markt Beim großen Vergleichstest der Chip mit zehn SSDs (Solid State Disks) wird Intels Überlegenheit mit seiner X25E nur allzu deutlich. Durch den starken Preisverfall im Speichersegment und Intels innovativer Entwicklungen rutschen auch die bislang unerschwinglich teuren Platten in Bereiche, die sich auch Privatanwender leisten können. Und da die Konkurrenz nie schläft, kann man von Samsung und SanDisk dieses Jahr noch einiges an Überraschungen erwarten.

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Solid State Drives

SSD-Festplatten (Solid State Drive) waren vor Jahren State-of-the-Art und unbezahlbar. Inzwischen kann sich beinahe jeder eine SSD als Systemfestplatte leisten. Die SSDs bestehen aus reinem NAND-Flash-Speicher und werden durch den integrierten Controller an die SATA-Schnittstelle oder als USB 3.0 angebunden - Ausnahme: SSD als PCI-Express-Karte. SSD-Laufwerke werden auch als Festkörperlaufwerke bezeichnet - daher auch der englische Name Solid State. Wie sich aus der Namensgebung leicht ableiten lässt, befinden sich in der Festplatte keine beweglichen und mechanischen Bauteile. Die Halbleiterspeicher verfügen genauso wie die konventionellen Festplatten über einen Controller mit den üblichen Anschlüssen sowie ein Kommunikationsprotokoll und machen sie so zu Laufwerken, mit denen man sogar booten kann. In der Regel werden die Solid State Drives für den internen und externen Gebrauch im 2,5-Zoll-Format gefertigt und mit einem Einbaurahmen für 3,5 Zoll große HDD-Schächte geliefert. Man unterscheidet generell zwischen SLC- (SingleLevelCell) und MLC- (MultiLevelCell) Speichermodulen, die sich preislich deutlich von einander unterscheiden (SLC ist sehr teuer). Seit Einführung der SandForce-Controller unterscheiden sich die beiden Arten in der Performance kaum noch, jedoch sind SLCs bis zu zehn Mal haltbarer, was in der professionellen Server-Welt ein Kaufargument ist. Dieser Controller, der zur Zeit von allen Herstellern außer Intel eingesetzt wird, sorgt für Lese- und Schreibraten von rund 275 MByte/s. Da sich die SSDs auch als RAID-Verbund konfigurieren lassen, wurden schon Datendurchsätze von über 500 MByte/s gemessen. Externe Solid State Drives werden dank USB 3.0 bzw. Thunderbolt-Port als extrem schnelle Speichermedien eingesetzt, sind aber aber noch deutlich teurer als die internen Geräte. Eine Sonderstellung besitzen die PCI-Express-Karten mit SSD-Bestückung – siehe OCZ RevoDrive, die auch gleich mit RAID-Controller geliefert wird. Es macht Sinn, die konventionelle Systemplatte beim nächsten Computer-Upgrade gegen eine flotte SSD auszutauschen. Denn nicht allein der Boot-Vorgang wird enorm beschleunigt, auch die Bereitstellung von Anwendungen und alle Systemprozesse laufen sichtlich schneller – das merkt man sogar subjektiv, ohne ein Benchmark zu benutzen.