Campingzubehör: Die richtige Wahl für Kurztrip oder Reise

15 Campingartikel getestetCampingausrüstung sollte kompakt sein und ein geringes Gewicht haben sowie Auf-und Abbauphasen heil überstehen. Bei allen Ausrüstungsgegenständen gibt es unterschiedliche Ausführungen mit jeweiligs Vor- und Nachteilen, welche die Auswahl erschweren können. Welches die richtige Wahl für einen Kurztrip oder eine lange Reise darstellt, testete die Zeitschrift Motorrad News.

Das elementarste Campingzubehör ist das Zelt. Komfortbedürfnis, Klima und Jahreszeit spielen bei der Wahl der Zeltform eine wichtige Rolle. Ein Tunnelzelt wie das Fjäll Räven Akka R/S 2 bietet beispielsweise viel Platz, ist wetterstabil und leicht zu transportieren. Nachteilig ist jedoch der komplizierte Aufbau. Die Schnüre, die es zum sicheren Stehen benötigt, können schnell zur Stolperfalle werden. Kuppelzelte stehen hingegen auch ohne Heringe. Ihr Innenzelt, wie das des Vaude Mark II, ist separat nutzbar. Leider sind sie aber recht schwer im Transport und sehr windanfällig. Anders ein Geodät, beispielsweise das Salewa Micra. Seine stabile Konstruktion garantiert Sturmstabilität, bedingt aber auch einen komplizierten Aufbau.

Und vor dem Zelt? Befindet sich standesgemäß die Feuerstelle, heutzutage besser bekannt als Kocher. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen, die sich im Brennstoff unterscheiden. Fast überall verfügbar ist Benzin. Für Vielreisende empfiehlt sich daher ein Benzinkocher wie zum Beispiel der MSR XGK EX. Er zeigt auch bei Kälte eine hohe Leistung. Auch mit Gaskochern wird das Essen schnell erwärmt. Wie der Primus EtaPackLite sind diese Kocher im Allgemeinen zwar kostengünstig in der Anschaffung, aber die benötigten Gaskartuschen sind recht teuer. Nur bedingt zu empfehlen sind sogenannte Esbitkocher. Ein Esbit Taschen-Kocher ist durch seine faltbare Konstruktion zwar sehr praktisch und gut zu transportieren. Mit ihm erreicht man allerdings nur eine geringe Heizleistung

Ein weiteres wichtiges Ausrüstungselement ist der Schlafsack. Schlafsäcke aus Daunen, wie der Carinthia Airpack 600 Medium, bergen einen hohen Gemütlichkeits-Faktor. Sie sind leicht und schaffen ein angenehmes Klima. Nachteilig ist jedoch die Tatsache, dass die Daunen bei feuchtem Klima verklumpen und ihre Isolierfähigkeit verlieren. Wer also häufiger bei Regenwetter zeltet, sollte einen mit Kunstfaser gefüllten Schlafsack bevorzugen. Ein solcher ist beispielsweise der Nordisk Gormsson 185. Er nimmt keine Feuchtigkeit auf, ist preisgünstiger, aber dafür auch schwerer und weniger kompakt als ein Daunen-Schlafsack.

Die größte Gemütlichkeit eines Schlafsacks nutzt nichts, wenn man mit ihm auf einem steinharten Untergrund nächtigt. Hier empfiehlt sich zumindest eine Schaumstoffmatte wie die Quechua Isomatte M 100. Da solche Matten allerdings sehr dünn sind, eignen sie sich höchstens für den Kurztripp. Auf längeren Reisen sind aufblasbare Isomatten und Luftmatratzen besser geeignet. Als besonders gemütlich schätzen die Tester die Vaude Air Dream S ein. Sie bietet eine Kombination aus Iso- und Luftmatratze und garantiert eine gute Nacht.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Motorrad News. Eine Zusammenfassung der getesteten Modelle können Sie hier abrufen.