Verliert man vor lauter Terminen den Überblick, dann empfiehlt sich der Griff zum Task-Manager: Die Programme sortieren und speichern, was kurz- oder langfristig erledigt werden muss und haben selbst mit verschachtelten Aufgabenschritten, die man in einer bestimmten Reihenfolge abarbeiten muss, kein Problem. Die Zeitschrift „Mac Up“ hat vier Programme verglichen und rät bei komplexen Projekten zu OmniFocus.
Schon der Hersteller verspricht, dass man mit OmniFocus ein Allroundtalent in Sachen Task-Management erwirbt. Tatsächlich protzt die Software mit einem stattlichen Funktionsumfang, als Laie verliert man hier schnell den Überblick. Zum Glück gibt es eine komfortable Videoeinführung, so dass man die zahlreichen Funktionen relativ schnell unter Kontrolle hat. OmniFocus sortiert die einzelnen Einträge je nach Kontext und Projekt. Termine und Daten werden entweder über ein Schnelleingabefenster (aufrufbar per systemweiter Tastenkombination), mithilfe von Quicksilver oder über ein raffiniertes Mail-Regel-System eingetragen. Das Programm ist außerdem mit iCal verknüpft, was die Synchronisation erleichtert. Damit man bei einem Projekt nicht von anderen Aufgaben abgelenkt wird, lassen sich alle anderen Projekte ausblenden. Komfortabel fanden die Tester auch die Möglichkeit, die eigenen Erledigungen mithilfe sogenannter Perspektiven anzuzeigen. Komplexe und wiederkehrende Suchanfragen werden direkt als Darstellungsmodus gespeichert, auch die herkömmlichen Sortier- und Suchfunktionen sollen sehr umfassend und übersichtlich sein. Leider fehlt dem Programm die Möglichkeit, Aufgaben mit Prioritäten zu versehen. Moniert wird auch, dass OmniFocus die Aufgaben nicht wirklich flexibel sortiert und strukturiert. Wer sich hier mehr Spielraum wünscht, der sollte zum Zweitplatzierten greifen. Things hat außerdem den Vorteil, sehr auf das Schlagwortprinzip zu bauen. Mit komplexen und verschachtelten Projekten kommt es dafür nicht so gut zurecht.
Ein umfangreicher Task-Manager wie OmniFocus ist nur dann sinnvoll, wenn man mit vielen und sehr komplexen Aufgaben zu tun hat. Wer die Einträge lediglich an einer zentralen Stelle speichern will, der ist mit einer einfachen To-Do-Liste oder der Kombination aus iCal und Mail besser beraten.