Crashpads: Teilweise unsanfte Landung

Crash Pads im Test Für eine sanfte Landung beim Bouldern gehört unbedingt eine gute Bouldermatte zur Ausrüstung. 19 Matten hat das Magazin ''Klettern'' in seiner aktuellen Ausgabe getestet. Die Matten waren sehr divergent und sollten somit ein breites Spektrum an Boulderern abdecken. Leider boten nicht alle Matten eine hohe sicherheit, bei einigen mangelte es an Durchschlagschutz und Dämpfung. Doch auch der Transport stellt sich bei einigen Modellen als schwierig heraus. Alle 19 Matten wurden über lange Zeit in verschiedenen Geländen getestet. Bewertet wurden die Sicherheit und die Handhabung.

Die Matten waren sehr unterschiedlich und variierten nicht nur bei der Größe, sondern auch bei der Art der Dämpfung. Während die meisten Matten, ob groß oder klein, aus mehreren Schaumstoffschichten bestanden, sind bei zwei Matten primär Luftschichten für die Sturz-Dämpfung verantwortlich. Diese Technik funktioniert laut Test auch sehr gut, so schnitten die betroffenen Matten Chillaz Boulder Air 3.0 und die Flashed Ronin bei Durchschlagschutz und Dämpfung auch sehr gut ab. Doch auch konventionelle Matten konnten bei der Sicherheit überzeugen, allen voran die Black Diamond Mondo und die Metolius Boss Hogg. Beide sind bei Durchschlagschutz und Dämpfung top. Kaum Durchschlagschutz hingegen bot im Test das Kong Italy Crash Pad, das lediglich aus einer zweilagigen Schaumstoffkonstruktion besteht, die sehr dünn ist. So ist die Matte zum Schutz beim Bouldern überhaupt nicht zu gebrauchen.

Um die Matten gut transportieren zu können, verfügen sie über ein spezielles Tragesystem, wie es auch Rucksäcke haben. Doch nicht alle Hersteller setzen das System optimal um, so ließ sich im Test auch manch vermeintlich leichte Matte sehr schwer transportieren. Etwas schwierig war der Transport zum Beispiel bei der 8,2 Kilogramm schweren Chillaz Boulder Air 3.0. Ebenfalls vebesserungswürdig fiel er bei der Lost Arrow Big Ben aus. Hier fehlte es nicht nur an Tragekomfort, sondern auch an Tragegriffen. Die Flashed Ronin hingegen punktete durch ihr gutes Tragesystem und ließ sich so trotz der 9,4 Kilo Gewicht sehr gut transportieren.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''Klettern'', eine Übersicht über die getesteten Matten sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.