Produktwissen und weitere Tests zu Fashionlabels
Bewusst gegen den Strich gebürstet Beat 3/2010 - Märkten hat man dazu bereits eingeholt. So finden sich auf der eigenen Homepage die essenziellen Aspekte der deutschen Gesellschaft auf einen Blick: „Deutsche pflegen gewissenhaft ihre Achtzigerjahre-Haarschnitte. Das Tempolimit auf der Autobahn beträgt 340 Kilometer pro Stunde mit oder ohne Führerschein. Es gibt jede Nacht 32 Outdoor-Raves in Berlin.“ Wie schon gesagt: Dies ist kein Label für jedermann. Deutsche pflegen gewissenhaft ihre Achtzigerjahre-Haarschnitte.
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Auf den Laufstegen der Modenschauen werden ständig neue Kreationen der Designer vorgestellt. Die meisten Menschen können sich diese aber nicht leisten, und so greifen günstige Modelabels wie H&M oder Zara diese Trends auf und machen sie für jeden trag- und bezahlbar. Diese jungen Labels produzieren viele Kollektionen im Jahr und bieten ihrer Kundschaft ständig etwas Neues. Allerdings ist preiswerte Mode oft von minderer Qualität, die Stoffe sind weniger formbeständig und bereits nach einer Saison unschön anzusehen. Wer seine Kleidung längere Zeit tragen möchte, muss meist mehr investieren. Es muss ja nicht Designerkleidung sein, zwischen Designer-Label und Billigkette finden sich zahlreiche Modelabel der mittleren Preisklasse, die eine hohe Qualität zu einem dennoch moderaten Preis anbieten. Zunehmend eröffnen auch Bio-Labels ihre Geschäfte, die Kleidung aus ökologisch angebauten Materialien herstellen. In herkömmlicher Kleidung finden sich immer wieder bedenkliche oder sogar schädliche Inhaltsstoffe wie Formaldehyd oder Schwermetalle. Leider sind diese aber nicht auf den Preis- oder Waschschildchen ersichtlich.