Kindersitze: Acht aktuelle Modelle im Check - Unzureichende Unfallsicherheit

Autokindersitze im Test Im Juni dieses Jahres testete die Stiftung Warentest 26 Autokindersitze, von denen nur die Hälfte ''gut'' abschnitt. Nun folgte ein Nachtest, in dem acht weitere Modelle untersucht wurden. Das Ergebnis ist laut ''test'' ähnlich, auch im aktuellen Test erreichte nur die Hälfte der Sitze das Urteil ''gut''. Viele Sitze bieten nur eine eingeschränkte Unfallsicherheit, besonders der Seitenaufprallschutz kommt bei vielen Modellen zu kurz.

Unter den getesteten Autokindersitzen befanden sich Modelle für Kinder jedes Alters. Bewertet wurden die Unfallsicherheit sowie die Handhabung und der Komfort. Nur ein Modell erhielt für seine Unfallsicherheit die Note ''sehr gut'' – der Brio Primo mit Isofixbasis. Ohne diese Basis, also nur mit dem Autogurt befestigt, erhielt der Brio nur ein ''gut''. Besonders auf den Seitenaufprallschutz hat das Fehlen der Basis eine negative Auswirkung. Doch hier zeigten viele Sitze eine schlechte Leistung. Zwei Modelle, der l'coo C-Care und der Chicco Neptun, bekamen für ihre Unfallsicherheit nur ein ''mangelhaft'', was auch insgesamt zum Urteil ''mangelhaft'' führte. Gut gefiel den Testern die Babyschale Nania B-One SP, die für einen sehr günstigen Preis von knapp 50 Euro insgesamt eine ''gute'' Leistung zeigte, beim Seitenaufprallschutz aber weniger überzeugte.

Besonders bei den Sitzen für größere Kinder schnitten viele Modelle schlecht ab, die meisten Modelle erhielten insgesamt nur ein ''befriedigend'' oder gar ein ''mangelhaft''. Das schlechteste Ergebnis erreichte der Chicco Neptun für Kinder von 9 bis 36 Kilogramm. Ein ''gutes'' Ergebnis hingegen erzielte der Sunshine Kids Monterey, der für Kinder von 15 bis 36 Kilogramm geeignet ist. Der mitwachsende Sitz wird mittels Isofast-Befestigung arretiert und betet einen guten Unfallschutz.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''test''. Sie können den Test auch hier downloaden.