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Kaffeemaschinen im Vergleich:

Kaffeegenuss für Tüftler
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Was wurde getestet? Die Stiftung Warentest nahm fünf Siebträgermaschinen unter die Lupe, die 4 x mit „gut“ und 1 x mit „befriedigend“ bewertet wurden. Wertungskriterien waren sensorische Beurteilung (Espresso, Milchschaum), technische Prüfung (Aufheizzeit, Espresso brühen / Milch schäumen, Espressotemperatur variieren), Handhabung (Gebrauchsanleitung, Zubereiten der Getränke, Reinigen / Entkalken), Sicherheit sowie Umwelteigenschaften (Stromverbrauch, Geräusch) und Schadstoffe. Das Qualitätsurteil konnte höchstens eine halbe Note besser sein, wenn das Kriterium Sicherheit ein „Ausreichend“ erhielt. Die Modelle wurden im Zeitraum von Juni bis Juli 2016 im Handel erworben. Ein Adressverzeichnis über eine Seite liegt dem PDF bei.

Ergebnisse dieses Tests:
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Dedica EC680.BK
1

„gut“ (2,1)

„Die schmale Maschine brüht guten Espresso mit eher wenig Crema. Volumen und Temperatur lassen sich anpassen und abspeichern. Voreingestellt ist ein recht kleiner Espresso mit 30 Milliliter. Milch schäumen. Besitzt eine Dampfdüse mit abnehmbarem Pannarello, der Luft in die Milch drückt. Er erleichtert das Schäumen, allerdings wird der Schaum recht grobporig. Ohne den Aufsatz, aber mit Übung und der richtigen Technik gelingt ein sehr feiner und cremiger Milchschaum. Leicht zu bedienen. Der Siebträger lässt sich problemlos einsetzen. Beim täglichen Einsatz verschmutzen Brühkopf und Milchdüse recht stark. Entkalken erfordert viel Handarbeit. Ein Sieb für Kaffeepads ist mitgeliefert.“

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XP3440 Calvi
2

„gut“ (2,2)

„Das zierliche Gerät ist in nur rund 30 Sekunden startklar. Brüht jeden Espresso gleichmäßig heiß. Allerdings hat er wenig, vergleichsweise grobporige Crema und schmeckt etwas wässrig. Ohne Tamper. Das Kaffeepulver soll laut Gebrauchsanleitung nicht angedrückt werden. Die Dampfdüse hat keinen Pannarello-Aufsatz, der das Aufschäumen erleichtern würde. Mit etwas Übung lässt sich per Hand sehr feiner, cremiger Schaum zubereiten. Ohne Automatik. Der Brühvorgang muss manuell gestoppt werden. Kleine Tropfschale, die schnell überläuft. Der Siebträger lässt sich mühelos einsetzen. Der Brühkopf verschmutzt leicht, und an der heißen Düse trocknen Milchreste stark an. Das Entkalken ist aufwendig. Zusätzliches Sieb für Kaffeepads.“

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SEM1100 B3
3

„gut“ (2,3)

„Die Aktionsware des Discounters Lidl bereitet einen guten, etwas zu heißen Espresso zu. Das Modell wiegt nur rund drei Kilo. Zum Aufheizen benötigt es rund 80 Sekunden, damit ist es vergleichsweise lahm. Schneller Schaum. Die Dampfdüse hat einen abnehmbaren Pannarello und schäumt Milch sehr flott, aber nicht immer ganz feinporig. Etwas fummelig. Der Siebträger lässt sich nur sehr schwer einsetzen – es fehlt eine Führung oder Markierung. Das Brühen muss von Hand gestoppt werden. Beim täglichen Einsatz verschmutzen Brühkopf und Milchdüse recht stark. Entkalken erfordert viel Handarbeit. Mit Temperaturanzeige. Die Maschine ist derzeit ausverkauft. Lidl teilte uns mit, dass sie ab kommendem Frühjahr im Onlineshop erhältlich sein wird.“

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Design Espresso-Maschine Advanced Pro G S (42612s)
4

„gut“ (2,4)

„Besitzt als Einzige im Test ein Mahlwerk mit Bohnenbehälter. Ist deutlich größer und schwerer als die Konkurrenz, vergleichbar mit einem Vollautomaten. Starker Kaffee. Volumen und Temperatur des Kaffees lassen sich dauerhaft ändern. Voreingestellt brüht das Gerät einen kleinen Espresso (20 Milliliter). Er schmeckt intensiver, säuerlicher, bitterer und verbrannter als bei den anderen. Milch lässt sich mit Übung perfekt schäumen. Ohne Pannarello-Aufsatz. Entkalkt automatisch. Der Mahlgrad ist leicht einstellbar. Beim Mahlen landet Kaffee oft daneben. Der Brühkopf und die Milchdüse verschmutzen schnell. Mit Extraauslauf für Heißwasser und verlängerten Caffè Americano. Mit Druckanzeige. Inklusive Milchkännchen. Tamper lässt sich am Gerät verstauen.“

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RI8525/01
5

„befriedigend“ (3,5)

„Ein Tamper wird nicht mitgeliefert. Laut Anleitung soll der Kaffee im Sieb nur verteilt, nicht von Hand angedrückt werden. So zubereitet, brüht das Modell einen mittelmäßigen Espresso; die Crema ist vergleichsweise dürftig, wenig feinporig und nicht stabil. Unflexibel. Milch kann nur mit Pannarello geschäumt
werden. Der Wasserbezug stoppt nur manuell. LEDs sind nicht klar verständlich. Brühkopf und Milchdüse verschmutzen schnell. Nur ein Sieb für eine oder zwei Tassen. Extrasieb für Pads. Wasserbehälter etwas umständlich einzusetzen. Entkalken ist aufwendig. Kleines Sicherheitsleck. Wird der Netzstecker gezogen, stehen die Metallkontakte unter Restspannung. Wer sie anfasst, kriegt kurz einen ‚gewischt‘.“

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