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Kaffeevollautomaten im Vergleich:

Der feine Unterschied
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Was wurde getestet? Zehn Kaffeevollautomaten standen im Fokus des Testberichts. Alle getesteten Produkte erhielten die Endnote „gut“. Für die Bewertung zog man die Kriterien sensorische Beurteilung (Espresso, Milchschaum), technische Prüfung (Aufheizzeit, Espresso brühen / Milch schäumen, Espressostärke / -temperatur variieren), Handhabung (Gebrauchsanleitung, Zubereiten der Getränke, Reinigen / Entkalken), Sicherheit sowie Umwelteigenschaften (Stromverbrauch, Geräusch) heran. Das Qualitätsurteil konnte höchstens eine halbe Note besser sein, wenn die Sicherheit mit „ausreichend“ bewertet wurde. Der Einkauf der Produkte erfolgte im Juni und Juli 2016. Das PDF enthält ein 1-seitiges Adressverzeichnis.

Ergebnisse dieses Tests:
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E 8 Platin
1

„gut“ (1,9) – Testsieger

„Die Maschine heizt sehr schnell auf und ist in rund 40 Sekunden betriebsbereit. Sie brüht auch flott: Der Espresso ist in gut einer halben Minute in der Tasse, der Cappuccino in einer Minute. Produziert cremigen Schaum und guten Espresso. Lässt sich leicht bedienen und einstellen, sogar während der Zubereitung. Die Brühgruppe ist fest eingebaut. Das Reinigungsprogramm funktioniert zuverlässig. Für die Hygiene: Der Milchschlauch sollte alle drei Monate gewechselt werden. Mit Tassenbeleuchtung und zweitem Kaffeeauslauf für hohe Gläser. Cappuccino im Barista-Check: ‚Der Milchschaum ist einer der besten im Test: sehr fein und lecker cremig. Die Temperatur ist angenehm. Insgesamt schmeckt es ausgewogen, aber etwas wässrig.‘“

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CaffeoVarianza CSP
1

„gut“ (1,9) – Testsieger

„Brüht den besten Espresso im Test mit viel beständiger Crema. Schäumt Milch sehr gut. Braucht recht lange: samt Aufheizen gut zweieinhalb Minuten für Cappuccino, zwei für Espresso. Ist klar gestaltet und leicht zu bedienen. Wasserbehälter lässt sich schwer einsetzen. Kaffeefach fasst nur 140 Gramm Bohnen. Praktisch für alle, die Abwechslung wollen: Über einen Schacht lässt sich eine zweite Sorte Kaffeebohnen einfüllen. Ein Fach für Pulver ist nicht vorhanden. Zehn verschiedene Getränke sind programmiert. Cappuccino im Barista-Check: ‚Macht als Einzige typischen Cappuccino: Erst kommt Espresso in die Tasse, dann Milch – anders als beim Latte Macchiato. Der Schaum ist fein und leicht cremig. Insgesamt ist das Getränk etwas kühl, der Espresso dominant.‘“

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ECAM23.466.B
3

„gut“ (2,0)

„Zaubert guten Espresso mit viel fester und beständiger Crema, die leicht rauchig schmeckt. Die Bedienung ist nicht auf Anhieb verständlich, die Tasten und Regler sind nicht ganz eindeutig. Für Mixgetränke wird eine breite Tasse benötigt, da die Ausläufe für Kaffee und Milch nicht sehr nah beieinanderliegen. Die Menge des Milchschaums lässt sich über einen Regler ändern. Das Milchsystem hat recht viele Einzelteile. Es ist etwas umständlich zu reinigen. Mit Tassenbeleuchtung und Netzschalter. Cappuccino im Barista-Check: ‚Der Schaum ist eher grobporig, wenig flexibel und kaum cremig. Das Getränk ist sehr heiß. Insgesamt schmeckt der Espresso zu dominant. Die Süße der Milch ist kaum wahrnehmbar.‘“

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E 6
3

„gut“ (2,0)

„Die preiswertere von zwei Jura-Modellen im Test. Sie ähneln einander stark und bereiten Espresso und Cappuccino sehr schnell zu. Der Espresso der E6 überzeugt aber nicht ganz: Er schmeckt vergleichsweise weniger intensiv, seine Crema ist eher grobporig. Die E6 bietet kein Programm für Latte Macchiato. Sie ist einfach zu bedienen und hat einen separaten Drehregler für Milchschaum. Die Brühgruppe lässt sich nicht herausnehmen. Das Reinigungsprogramm funktioniert zuverlässig. Der Milchschlauch soll alle drei Monate ausgetauscht werden. Cappuccino im Barista-Check: ‚Mein Favorit beim Schaum: süß, sehr fein und cremig. Leider kann das Getränk als Ganzes nicht mithalten. Es schmeckt etwas wässrig und bitter.‘“

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TE 613501DE
3

„gut“ (2,0)

„Macht guten Espresso mit einer eher hellen Crema. Der Milchschaum fühlt sich im Mund cremig an. Eine der schnellsten Maschinen im Test: heizt in knapp 40 Sekunden auf. Tröpfelt etwas vor und nach dem Brühen. Ist leicht zu bedienen, mit gut lesbarem Display. Die Volumenzunahme ist beim Milchschäumen eher gering. Der Kaffeesatz (Trester) landet relativ feucht im Auffangbehälter. Er sollte regelmäßig gereinigt werden, sonst droht Schimmel. Das Gerät ist mit 30 Zentimetern das breiteste. Cappuccino im Barista-Check: ‚Oben ist der Schaum etwas blasig, darunter aber sehr fein und cremig. Das Getränk schmeckt leicht bitter. Ansonsten ist es insgesamt ausbalanciert. Espresso und Milch sind ausgewogen.‘“

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Eletta ECAM 45.766W
6

„gut“ (2,1)

„Die teurere von zwei De'Longhis im Test brüht einen guten Espresso mit vergleichsweise fester, beständiger Crema. Sie schäumt Milch schnell auf, führt ihr aber recht viel Wasser zu. Dank des übersichtlichen Displays leicht zu bedienen; Programmieren von Getränken erfordert aber viele Schritte. Das Milchsystem ist etwas umständlich zu reinigen. Einzige im Test mit Tassenwärmer. Der bringt aber wenig: In 30 Minuten schafft er es nicht, den Boden von Espressotassen auf 40 Grad zu erwärmen. Mit Netzschalter. Cappuccino im Barista-Check: ‚Der Schaum sieht etwas unruhig aus, ist unten aber sehr fein, etwas cremig und leicht süß. Nach dem Rühren schmeckt der Cappuccino etwas bitter, aber ausgewogen. Perfekt temperiert.‘“

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Cafe Romatica 839
6

„gut“ (2,1)

„Bereitet guten Espresso mit lang anhaltender, fester Crema. Die Temperatur lässt sich deutlich über das Display variieren, die Stärke jedoch kaum. Cappuccino und Latte Macchiato kommen vergleichsweise kühl aus der Maschine. Einfache Bedienung übers Display. Neun Nutzerprofile sind speicherbar. Individuelle Getränke lassen sich sehr leicht programmieren. Der Kaffeesatz (Trester) landet recht feucht im Auffangbehälter. Er sollte regelmäßig gereinigt werden, sonst droht Schimmel. Mit Tassenbeleuchtung. Cappuccino im Barista-Check: ‚Der Schaum ist oben feinporig, unten sogar perfekt. Schmeckt leicht pappig. Nach dem Umrühren ist das Getränk etwas kühl, schmeckt aber ausgewogen und ganz leicht nach Karamell.‘“

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One-Touch-Kaffeevollautomat EA 8808
8

„gut“ (2,3)

„Brüht guten Espresso. Seine Temperatur lässt sich individuell einstellen, die Stärke kaum. Braucht zum Aufheizen mehr als anderthalb Minuten. Zeigt als Einzige an, wann sie entkalkt werden will – nach 2 500 Getränken. Lässt sich relativ leicht programmieren; zehn Nutzerprofile sind speicherbar. Die ‚OK‘-Taste ist sehr klein und eher für filigrane Finger. Der Wasserbehälter sitzt etwas wackelig, der Tresterbehälter ist etwas umständlich zu leeren. Die Brühgruppe ist fest eingebaut. Ohne Kaffeepulverfach. Cappuccino im Barista-Check: ‚Oben ist der Schaum etwas blasig, unten feiner. Er schmeckt angenehm süß und fühlt sich cremig an. Gut: Nach dem Rühren ist die Süße der Milch noch wahrnehmbar. Schmeckt ausgewogen.‘“

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Pico Baristo HD 8927/01
8

„gut“ (2,3)

„Macht guten Espresso und Milchschaum. Die Zubereitungsdauer des kleinen Schwarzen schwankt zwischen 34 und 52 Sekunden. Tropft etwas vor und nach. Das Milchsystem ist etwas umständlich zu reinigen. Lässt sich leicht bedienen. Zum Programmieren ist die Gebrauchsanleitung nötig. Die Tasten sind beleuchtet. Kaffeebohnen können beim Befüllen ins Pulverfach oder den Wasserbehälter fallen. Er kippelt, zudem ist sein Füllstand nicht erkennbar. Schmales Gerät, mit Netzschalter. Cappuccino im Barista-Check: ‚Der Schaum könnte etwas feiner sein. Er fühlt sich im Mund cremig, aber auch leicht wässrig an und schmeckt angenehm süß. Insgesamt schmeckt der Cappuccino ausgewogen, leicht bitter und mit einer Karamell-Note.‘“

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HD 8832/01
10

„gut“ (2,4)

„Brüht guten Espresso. Der Milchschaum kommt ziemlich heiß aus dem Gerät und riecht nach gekochter Milch. Braucht für Cappuccino eher lange: rund zweieinhalb Minuten, mit Aufheizen. Spritzt beim Brühen von Espresso vergleichsweise stark, da der Abstand von Tasse zum Auslauf recht groß ist. Milchbezug muss per Hand gestoppt werden. Füllstand des Wasserbehälters ist schwer erkennbar. Die Bohnen können beim Befüllen leicht ins Pulverfach fallen. Schmal und leicht. Mit Netzschalter. Cappuccino im Barista-Check: ‚Autsch! Das Getränk ist zu heiß, der Geschmack so kaum wahrnehmbar. Der Schaum erinnert an Badeschaum – ziemlich grobporig. Weiter unten ist er feiner, aber nicht sehr beständig.‘“

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