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Wenn Karten neu gemischt werden, besteht zumindest rechnerisch eine gute Chance, ein besseres Blatt zu erhalten. Das allein dürfte den Machern von Nvidia sicherlich nicht ausgereicht haben, zumal der Faktor Glück eine sehr unberechenbare und wenig verlässliche Komponente darstellt. Wir erinnern uns: die Fermi Präsentation im März 2010 entpuppte sich nicht unbedingt als Sternstunde für Nvidia, dafür waren die damaligen Tests der GTX 480 und GTX 470 Grafikkarten einfach zu ernüchternd. Dies änderte sich partiell, als die Boardpartner von Nvidia eigene Kühlerlösungen anboten und zumindest die Geräuschkulisse samt Temperaturen auf ein erträgliches Niveau herunterschraubten. Auf den enormen Stromverbrauch hatten diese Maßnahmen allerdings nur rudimentären Einfluss und so warteten viele Kunden und Fans auf das erste größere Update des Fermi GF100: den Fermi GF110 (GTX 580 und GTX 570), zumal diese neuen Karten gleichermaßen auch als Antwort auf AMDs neue HD6950 und HD6970 gedacht waren und darüber hinaus zusätzliche Leistungssteigerungen offerierten. Wir haben die Gelegenheit genutzt und gleich zwei aktuelle Grafikkarten des Palit-Tocherunternehmens Gainward bei einem Händler unserer Wahl geordert, einmal die GTX 570 und dazu noch das aktuelle Topmodell, die GTX 580. Beide Grafikkarten gehen im Referenzdesign an den Start und werden in unserem neuesten Review unter Beweis stellen müssen, was Nvidia im Detail optimiert hat, um AMD auch weiterhin auf Distanz zu halten. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Vertiefen der Erkenntnisse ...
