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Fahrräder im Vergleich:

Der Härtetest
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Was wurde getestet? Im Gemeinschaftstest mit dem ADAC prüfte die Stiftung Warentest 15 Komfort-Elektrofahrräder (28 Zoll) mit tiefem Durchstieg, Mittelmotor und Nabenschaltung. Die Räder wurden 7 x mit „gut“, 3 x mit „befriedigend“ und 5 x mit „mangelhaft“ beurteilt. Grundlage der Bewertung waren die Kriterien Fahren (Fahrverhalten, Fahrstabilität / mit Gepäck, Komfort / Wendigkeit / Schalten, ohne Motorunterstützung: Anfahren / Fahren), Antrieb (Reichweite, Ladedauer der Akkus, Ansprechverhalten und Motorunterstützung, Fahrgeräusche / Schiebehilfe), Handhabung (Gebrauchsanleitung / CE-Kennzeichnung, Einstellen und Anpassen, Bedienelemente und Anzeige / Akku, Tragen / Reparieren) sowie Sicherheit und Haltbarkeit (Bruchsicherheit und Stabilität, Schäden nach dem Dauertest, Bremsen / Licht, elektrische und funktionale Sicherheit / elektromagnetische Verträglichkeit, weitere Sicherheitsaspekte / Verarbeitung). Außerdem wurden die Griffe der Fahrräder auf Schadstoffe hin untersucht. Lautete das Urteil für Fahren „befriedigend“, konnte das Testurteil nur eine halbe Note besser sein. War Sicherheit und Haltbarkeit „befriedigend“, konnte das Qualitätsurteil nur eine halbe Note, bei „mangelhaft“ nicht besser sein. Die Räder wurden von Dezember 2015 bis März 2016 erworben. Das PDF beinhaltet ein Adressverzeichnis auf einer Seite.

Ergebnisse dieses Tests:
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B 8.1 (Modell 2016)
1

„gut“ (1,7)

„Bestes Rad im Test. Sehr gut bei Fahrverhalten und Stabilität ohne Gepäck. Auch ohne Motor sehr gut zu fahren. Attraktive Ausstattung, gut abgestimmte Komponenten, als einziges Modell sehr einfach einstellbar.
Mit attraktiver Ausstattung. Schnellspanner für Lenker und Sattel. Mit Rahmenschloss. Gutes Licht. Montagemöglichkeit für Doppelständer. Federgabel feststellbar. Wermutströpfchen: kein Anschlagbügel am Gepäckträger zum Sichern des Gepäcks. Mit 27,5 Kilogramm eines der schweren Räder im Test. Rahmengrößen von 45 bis 60 Zentimetern.“

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Victoria e-Manufaktur 7.9 28" (Modell 2016)
2

„gut“ (2,0)

„Zweitbestes Rad im Test. Rahmen mit sehr guter Fahrstabilität, gut mit Gepäck. Auch ohne Motor sehr gut fahrbar. Die Federung der Vordergabel ist arretierbar, ein Doppelständer montierbar.
Schwächen. Die Akkuabdeckung verhindert Laden am Pedelec und erschwert das Ablesen der Ladungsanzeige. Leicht eingeschränkter Fahrkomfort durch Federungsverhalten und Sattel. Anschlag am Gepäckträger wenig wirksam. Schlüssel im Schloss kann beim Treten stören. Klappert auf Kopfsteinpflaster.“

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Dover Impulse 8 HS 28 Zoll (Modell 2016)
3

„gut“ (2,2)

„Ähnelt dem Kalkhoff. Fährt gut, sehr gut ohne Motor. Wird das Pedal im Stand deutlich belastet, fährt das Rad los. Zudem läuft der Antrieb relativ lange nach. Fast 80 Kilometer Reichweite. Mit Rahmenschloss. Große Auswahl an Rahmenhöhen.
Schwächen. Reichweitenanzeige etwas ungenau. Ungünstig geformter Bügel am Gepäckträger. Lichtanlage mit separatem Dynamo. Schweres Ladegerät.“

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City Nexus Bosch Active Line 400Wh 28" (Modell 2016)
3

„gut“ (2,2)

„Preis-Leistung top. Für den Preis erstaunlich hochwertiges und gut ausgerüstetes Pedelec. Feder der Federgabel feststellbar für angenehmeres Bergauffahren. Guter Komfort.
Schwächen im Detail. Gewöhnungsbedürftig ist die Kombination von zwei Felgenbremsen mit einer Rücktrittbremse. Griffe können nicht gegen Verdrehen gesichert werden. Kein Schloss. Keine gefederte Sattelstütze. Rücktrittbremse erschwert das Ausrichten der Pedale beim Anfahren. Nur zwei (kleine) Rahmengrößen.“

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Kalkhoff Agattu Impulse 8 HS 28" (Modell 2016)
5

„gut“ (2,5)

„Ähnelt dem Raleigh, ist aber in der Fahrstabilität etwas schlechter. Fährt gut, auch ohne Motor. Größte Reichweite: 100 Kilometer, doch auch längste Ladezeit. Wird das Pedal im Stand deutlich belastet, fährt das Rad los. Große Auswahl an Rahmenhöhen.
Schwächen. Schweres Ladegerät. Lichtanlage mit Dynamo. Etwas ungenaue Reichweitenanzeige (Balken). Ungünstig geformter Bügel am Gepäckträger.“

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Vitality Eco 3 FL (Modell 2016)
5

„gut“ (2,5)

„Komfortables Pedelec. Gut ausbalanciertes, wendiges Elektrofahrrad. Es fährt sich am Berg etwas träge. Der Akku ist in nur drei Stunden voll geladen.
Akku am Rad laden. Der Akku hinter dem Sattelrohr lässt sich schwer aus- und einbauen. Der Seitenständer ist bei beladenem Rad wenig stabil. Ein feiner, ungefährlicher Anriss an der Sattelstütze wertet das Rad etwas ab.“

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Amparo 8LL 28 540 (Modell 2016)
5

„gut“ (2,5)

„Weitfahrer. Pedelec mit einfacher Bedienung und sicherem Fahrverhalten. Großer Akku, große Reichweite: 85 Kilometer. Schnellspanner für die Sattelhöhe vereinfacht das Verstellen. Mit Rahmenschloss.
Sattelklemmung gab im Test mit der Zeit nach und musste getauscht werden. Die Schaltung ist etwas kurz übersetzt. Der Anschlag am Gepäckträger ist zum Sichern des Gepäcks ungünstig ausgeführt.“

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BC50f 400 Wh (Modell 2016)
8

„befriedigend“ (2,7)

„Komfortabel, aber instabil. Gut ausgestattet und angenehm zu fahren. Hat aber Schwächen bei der Fahrstabilität. Besonders mit Gepäck ergibt sich ein schwammiges Fahrgefühl.
Gut ausgestattet. Ein Rahmenschloss gehört zur Serienausstattung, ebenso ein Schnellverschluss zum Verstellen der Sattelhöhe ohne Werkzeug. Die Federung der Vordergabel lässt sich zum komfortableren Bergauffahren verriegeln. Am Gepäckträger fehlt ein Bügel zum Sichern des Gepäcks.“

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Urbanico E F 8 (Modell 2016)
9

„befriedigend“ (2,8)

„Bisschen mau. Pedelec eher für gemächliches Fahren: Es fehlt an Durchzug, speziell am Berg. Fährt mit Gepäck instabil. Mit Rahmenschloss. Schnellverstellung der Sattelhöhe.
Schlüssel im Weg. Der Schlüssel ist bei geöffnetem Schloss nicht abziehbar. Er steht seitlich ab und könnte abbrechen. Bei beladenem Rad ist der Seitenständer instabil. Der Bügel am Gepäckträger zum Sichern des Gepäcks ist ungünstig geformt. Lenkergriffe können nicht gegen Verdrehen gesichert werden.“

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Achat Deluxe Plus 28" (Model 2016)
10

„befriedigend“ (2,9)

„Instabil. Pedelec mit unangenehmen Fahreigenschaften: Das Fahrrad wirkt wenig stabil, insbesondere beim Fahren mit Gepäck. Ein gut geformter Bügel am Gepäckträger erleichtert es, Gepäckstücke zu befestigen. Mit Rahmenschloss.
Unbequem. Der harte Sattel wird schnell unkomfortabel. Die Lenkergriffe können nicht individuell eingestellt werden. Am Gepäckträger ist keine Höchstlast angegeben.“

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Premio E 8 F (Modell 2016)
11

„mangelhaft“ (4,7)

„Brüchig. Mängel bei einzelnen Komponenten: Die Bremsen sind so schwach, dass wir das Rad nicht empfehlen können, und während des Dauertests brach der Gepäckträger. Seitenständer instabil. Unzureichender Bügel am Gepäckträger zum Sichern des Gepäcks.
Sportlich. Mit Schnellverstellung für die Sattelhöhe. Sportliches Pedelec mit guten Fahreigenschaften. Um den Fahrkomfort bei Bergfahrten zu verbessern, kann die Federfunktion der Vorderradgabel verriegelt werden. Mit Rahmen- und Fahrradschloss.“

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Stevens Bikes E-Courier (Modell 2016)

E-Courier Gent (Modell 2016)
12

„mangelhaft“ (4,8)

„Bremst schlecht. Wegen mangelhafter Bremsen und Schwächen bei der Fahrstabilität mit Gepäck abgewertet. Kein Bügel und keine andere Befestigungsmöglichkeit am Gepäckträger zum Sichern des Gepäcks.
Ungewöhnlich. Sportlich wendig. Gewöhnungsbedürftiges Schaltschema der Gangschaltung. Harmonische Leistungsentfaltung des Motors. Um den Fahrkomfort bei Bergfahrten zu verbessern, kann die Federfunktion der Vorderradgabel verriegelt werden. Mit Rahmenschloss.“

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13

„mangelhaft“ (5,0)

„Unzureichende Bremsen und Bruch der Sattelklemmung. Fahrverhalten stabil und komfortabel. Antrieb setzt verzögert ein und läuft nach. Durchzugsschwach, insbesondere wenn der Akku fast leer ist. Licht schaltet automatisch. Zweibeinständer montierbar.
Reichweite gering. 47 Kilometer, lange Ladezeit. Unzureichende Reichweitenanzeige. Beim Rückwärtsschieben klemmen die Pedale am Seitenständer. Nur 18 Kilogramm Zuladung auf dem Gepäckträger. Nur in einer Rahmenhöhe (46 Zentimeter) lieferbar.“

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Ecoline ECU1603 (Modell 2016)
13

„mangelhaft“ (5,0)

„Sattelstütze gebrochen. Billiges Pedelec. Beidseitiger Bruch am Gepäckträger und Bruch der Sattelstütze führen zur Abwertung. Unausgewogener Antrieb. Beschleunigt im Test unter Funkeinfluss (z. B. Amateurfunk). Unkomfortable Sitzposition.
Klappert. Tretunterstützung setzt beim Anfahren verspätet ein. Antrieb läuft lange nach. Lädt lange. Rückgang der Antriebsleistung schon bei noch halb vollem Akku. Lange Akkuladezeit. Geringe Reichweite.“

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Traveller E Tour FL 28" (Modell 2016)
13

„mangelhaft“ (5,0)

„Klemme gebrochen. Wegen Bruchs der Sattelklemmung auf mangelhaft abgewertet. Außerdem: Ungünstig gestalteter Anschlag am Gepäckträger zum Spannen von Gepäck. Kein Rahmenschloss. Griffe nicht gegen Verdrehen gesichert. Für Anhänger nicht zugelassen.
Komfortabel. Gutes Fahrverhalten – auch ohne Motor. Bequemer Sattel sowie angenehme Lenkerposition für gemächliches Fahren. Mit Werkzeug. Nur 18 Kilogramm Zuladung auf dem Gepäckträger.“

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