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Fahrräder im Vergleich:

Klappt nicht

Was wurde getestet? Die Zeitschrift Öko-Test untersuchte sieben 20-Zoll-Falträder unterschiedlicher Preisklassen. Man unterzog die Falträder einer dynamischen Prüfung, sollte diese bestanden worden sein, prüfte man die Materialien auf Schadstoffe. Die Tester vergaben Gesamturteile von „befriedigend“ bis „ungenügend“. Grundlage dieser Beurteilungen waren die Ergebnisse der Testkriterien Praxisprüfung und Inhaltsstoffe. Der Einkauf der Testprodukte erfolgte im Dezember 2015.

Ergebnisse dieses Tests:
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Da das Rad bereits durch die Praxisprüfung mit der Note „ungenügend“ durchgefallen ist, erfolgte keine Prüfung der Schadstoffe. Die Tester konnten während der Praxisprüfung erhebliche Mängel feststellen. So bewerteten diese das Fahrverhalten als sehr instabil und den Faltmechanismus als zu schwergängig. Auch bei der Wiegetrittprüfung versagte das Fahrrad - der Sollwert von 100.000 Zyklen wurde mit rund 94.000 Zyklen unterschritten, die Prüfung endete mit einer Bruchstelle am Rahmen. Und ebenfalls bei der Bremsprüfung fiel es negativ auf. Sowohl Vorder- als auch Hinterradbremse konnten die Normwerte bei Nassbremsungen nicht erfüllen. Die Hinterradbremse schaffte sogar die Normwerte bei Trockenbremsungen nicht.

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Zwar reiht sich das BBF Uni an zweiter Position im Ranking ein, trotzdem gehört es zu den schlechtesten Rädern im Testfeld. Das „mangelhafte“ Ergebnis in der Praxisprüfung kam vor allem durch die schlechte Bremsleistung des Vorderrads zustande. Hier konnte die Bremse die Normvorgabe nicht einhalten - 100 kg hätte sie halten müssen, in der Prüfung waren es um die 85 kg. Weiterhin kritisierten die Tester das leicht instabile Fahrverhalten sowie den schwergängigen Faltmechanismus. Beim Schadstofftest konnte das Modell von BFF Bike ebenfalls nicht glänzen. Das Labor fand stark erhöhte Werte der Phthalate DEHP und DPHP, welche beide eine gesundheitsschädliche Wirkung haben können.

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Das Brompton M6RD reiht sich auch unter den vielen negativen Falträdern im Testfeld ein, jedoch gab es auch Lob von den Testern. So konnte das Rad mit dem geringsten Eigengewicht, dem besten Faltmechanismus und dem besten Fahrverhalten hervorstechen. Nichtsdestotrotz war die Bremsleistung „mangelhaft“. Bei der Nassprüfung konnte die Vorder- und Hinterradbremse die Normvorgabe nicht einhalten. Auch die Schadstoffprüfung war alles andere als erfreulich. Zu viele erhöhte Werte von PAK, DPHP und Dioktylzinn führten zu einem „ungenügenden“ Ergenis der Inhaltsstoffprüfung.

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Falter F 5.0 - Shimano Nexus Inter 7 (Modell 2016)

Bei der Praxisprüfung konnte es nur ein „Ausreichend“ erzielen. Dies beruhte vor allem auf die Bremsprüfung bei nassem Untergrund. Die Bremse konnte die Normvorgabe bei Nassbremsungen nicht erreichen und wies einen viel zu großen Unterschied zum Trockenbremsen auf. Auch bei diesem Modell fanden die Prüfer stark erhöhte Schadstoffwerte, was zu einem „ungenügenden“ Ergebnis in diesem Testkriterium führte.

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Pegasus D3A - Shimano Nexus Inter 3 (Modell 2016)

Das beste Faltrad im Testfeld konnte die Prüfer zumindest in der Praxisprüfung überzeugen. Dort schnitt das Pegasus D3A mit „gut“ ab. Aufgefallen ist jedoch die leicht zerkratzbare Lackierung. Als „ungenügend“ empfanden die Tester die Ergebnisse der Inhaltsstoffprüfung. Die Laborprüfung einer Mischprobe aus Lenkergriffen und Sattelmaterial ergab, dass stark erhöhte Werte von DEHP vorhanden sind. Dieses Phthalat steht im Verdacht, fortpflanzungsschädigend zu sein.

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Prophete Geniesser 1.21 (Modell 2016)

Das Prophete Geniesser 1.21 schnitt bei der Praxisprüfung so schlecht ab, dass eine Schadstoffprüfung nicht mehr relevant für das Gesamtergebnis war. Das Faltrad konnte die Normvorgaben bei Brems- und Wiegetrittprüfungen nicht einhalten. So endete die Wiegetrittprüfung bereits nach rund 73.000 Zyklen und Rissen im Rahmen - der Sollwert liegt bei 100.000 Zyklen. Auch die Bremsleistung der Vorder- und Hinterradbremse ließ deutlich zu wünschen übrig -sowohl Trocken- als auch Nassbremsungen verliefen enttäuschend.

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Tern Link C7i - Shimano Nexus Inter 7 (Modell 2016)

Mit deutlich schlechten Testergebnissen ging auch das Tern Link C7i aus den Prüfungen raus. Auch bei diesem Modell entfiel die Schadstoffprüfung, nachdem die dynamische Prüfung des Rahmens, also die Wiegetrittprüfung, aufgrund von Rissen an den Schweißnähten des Faltmechanismus abgebrochen werden musste. So erfüllte das Rad mit rund 87.000 Zyklen die Norm von 100.000 Zyklen nicht. Zudem neigt die Lackierung dazu, anfällig für Kratzer zu sein. Das Fahrverhalten werteten die Tester als durchschnittlich, die Bremsleistung konnte sie überzeugen. Die Redaktion der Öko-Test weist darauf hin, dass der Anbieter eigene Tests hat durchführen lassen, dessen Ergebnisse besser sind, als die von den Prüfern ermittelten Ergebnisse. Das von der Öko-Test beauftragte Labor hält an seinen Ergebnissen fest.

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