Internet - Zugang, Technik, Services

Der Internetzugang ist inzwischen genauso wichtig wie der Anschluss an ein Telefonnetz. Dabei sind die beiden Zugänge nicht mehr zwangsläufig aneinandergekoppelt. Der Internet-Provider kann einerseits DSL-Anbieter (Kupferleitung/Telefon), aber andererseits auch ein Breitband-über-Glasfaser- oder gar ein Mobilfunkanbieter sein. Für den hardwareseitigen Zugang bekommt man meist gegen geringe Gebühr den Router mit Modem gestellt, der fast immer auch WLAN besitzt. Durch die angekündigte Abschaffung der ISDN-Telefonie werden VoIP-Anbieter die reine IP-Telefonie über das Internet immer stärker auf dem Markt anbieten, da die Technik schon sehr weit fortgeschritten ist. Mit speziellen VoIP-Telefonen wird man den gleichen Komfort genießen, den man vom ISDN her kennt. Für die Darstellung der Internetinhalte stehen die beiden großen Browser Internet Explorer von Microsoft und Firefox von Mozilla unter Windows-Betriebssystemen zur Verfügung. Aber auch Google Chrome gewinnt stark an Anteilen so wie Opera und Safari von Apple seine treuen Kunden halten kann. Trotz eindringlicher Warnungen der Medien sind noch immer sehr viele Anwender nicht bereit, Geld für die Sicherheit ihres Computersystems auszugeben. Häufig merken die Besitzer der ungeschützten Computer gar nichts davon, dass ihre Rechner zu kriminellen Zwecken missbraucht werden, da sie selbst keinen persönlichen Schaden davontragen. Trotzdem sollte der Einsatz von Security-Suiten, Virenscannern und anderer Schutzmaßnahmen wie Datenverschlüsselung zu den Grundregeln der Computerbenutzung gemacht werden. Ein besonders beliebtes Ziel der Angreifer sind die E-Mail-Konten, die entweder kostenlos oder gegen Gebühr von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Neben dem Einschleusen von Malware aller Art über Mail-Konten oder infizierte Webseiten stehen Internet-Dienstleister für Webspace ebenfalls im Visier der Hacker. Wie gut der eigene Webspace gesichert ist, hängt meist nicht vom Anbieter ab, sondern auch vom Mieter und von der eingesetzten Software. Blogs zeigen hier eine besonders hohe Verletzbarkeit, da viele Plugins aus der ungeprüften Freeware-Szene stammen und schon von Hause aus lückenhaft programmiert sein können. Letzteres gilt auch für Webshops, deren Kundendaten gleichermaßen häufig gestohlen werden, sowie für sonstige Online-Dienste, deren Absicherung gegen Hacker oft mangelhaft erscheint.